Entwicklung eines interprofessionellen Kurses zur integrierten Versorgung des älteren Menschen im 5. Studienjahr an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg

Umgesetztes Projekt

Ziele

Geplant wurde nach einer Pilotphase ein zweiwöchiger Kurs zur fächer- und sektorenübergreifenden integrierten Versorgung mit dem älteren und multimorbiden PatientInnen als Schwerpunkt. Dabei sollten insbesondere auch DozentInnen des Fachbereich Pflegewissenschaft an der PMU in die Planung und Ausführung der Lehrveranstaltung mit einbezogen werden, um eine interprofessionelle Ausrichtung zu erreichen. Mehrere Themenblöcke zu klinischen und sozialen Aspekten des Alterns sollen dabei eine Betrachtung des Patienten über Organsysteme hinweg ermöglichen.

Es standen dabei insbesondere folgende Ziele im Vordergrund:

1. Stärkere curriculare Anbindung des 5. Studienjahres mit Verankerung spezifischer Lernziele neben dem Klinisch-praktischen Jahr (KPJ)

2. Erweiterung der bis dahin erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen über die rein medizinische Versorgung hinaus für ein integratives und ganzheitliches Patienten-zentriertes Denken

3. Fächer- und sektorenübergreifende Wissensvermittlung am Beispiel der integrierten Versorgung des älteren Menschen, um dem demographischen Wandel Rechnung zu tragen

 

 

Kurzzusammenfassung (dt.)

Mit dem vorgestellten Projekt wurde für den Studiengang Humanmedizin an der PMU Salzburg ein interprofessioneller Kurs zur integrierten Versorgung am Beispiel des älteren Menschen implementiert. Die Lehrveranstaltung geht im 5. (und letzten) Studienjahr dem Klinisch-praktischen Jahr unmittelbar voraus. Sie erweitert die bis dahin erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen der Studierenden über die rein medizinische Patientenversorgung hinaus unter besonderer Berücksichtigung der gesellschaftlichen Folgen, die der demographische Wandel mit sich bringt. Im Fokus stehen dabei insbesondere Kenntnisse in anderen Gesundheitsberufen und Nachbarsektoren, um die Studierenden optimal auf eine interprofessionelle Zusammenarbeit im Berufsleben vorzubereiten. Die bisherigen Evaluationsergebnisse weisen auf ein hohes Maß an Akzeptanz dieser Lehrveranstaltung hin. Daneben birgt die Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Pflegewissenschaften in Planung und Durchführung das Potenzial, die Kommunikation und Kooperation innerhalb der Universität zu stärken und stellt somit einen wichtigen Schritt zur Etablierung eines gemeinsamen didaktischen Rahmenkonzeptes über alle Fachbereiche hinweg dar.

Kurzzusammenfassung (engl.)

With this project we implemented an interprofessional course on integrated care of elderly people at the Paracelsus Medical University (PMU) Salzburg for our study program in human medicine. This course takes place in the fifth and last year and precedes the subinternship (Klinisch-Praktisches Jahr). It aims to expand knowledge and skills beyond mere medical patient care with special focus on social consequences of the demographic change. It focuses on knowledge of other health professionals and neighbouring sectors to optimally prepare medical students for interprofessional work in their job. The results of evaluation show a high level of acceptance of this course. The collaboration with our nursing scientists in planning and conducting this course helps to strengthen communication and cooperation and is a further step forward to develop a common didactic framework on our university for all study programs.

Nähere Beschreibung

Ursprünglich wurde eine dreiwöchige Lehrveranstaltung zur fächer- und sektorenübergreifenden integrierten Versorgung mit dem älteren und multimorbiden Patienten als Schwerpunkt geplant. Dabei sollten insbesondere auch DozentInnen des Fachbereichs Pflegewissenschaft an der PMU in die Planung und Ausführung der Lehrveranstaltung mit einbezogen werden. Insgesamt drei Themenblöcke zu biologischen, klinischen und sozialen Aspekten des Alterns sollten eine Betrachtung des beeinträchtigten Menschen über Organsysteme hinweg ermöglichen. Die Veranstaltung sollte im fünften und letzten Studienjahr in einem Block dem Beginn des Klinisch-praktischen Jahres vorausgehen. Zunächst wurde für das Studienjahr 2015/2016 eine Pilotphase mit freiwilliger Teilnahme geplant. Nach der erfolgreichen Implementierung wurde der Kurs ab dem Studienjahr 2016/2017 dann verpflichtend eingeführt.

 

Lernziele

Folgende übergeordnete Lernziele wurden zu Beginn der Planung formuliert:

1. Nach Abschluss der Lehrveranstaltung kennt der/die Studierende Besonderheiten des multimorbiden älteren Menschen vor allem hinsichtlich biologischer, klinischer und sozialer Aspekte.

2. Er/sie erkennt die Vorteile integrierter Versorgungsmodelle für die Optimierung der Versorgung des Einzelnen und für die Minderung der sozio-okönomischen Folgen des demographischen Wandels.

3. Er/sie kennt die wesentlichen fach- und sektorenübergreifenden Bestandteile integrierter Versorgungsmodelle.

4. Er/sie erkennt Problemfelder, die für die Patientin/den Patienten nach der Entlassung aus dem Krankenhaus relevant sind und ist in der Lage, im Hinblick darauf die weitere Versorgung zu planen.

Spezifische Lernziele sind in der Detailplanung der einzelnen Lehreinheiten separat formuliert worden. Individuelle Lernziele werden von den Studiereden bei der Bearbeitung der POL-Fälle festgelegt.

 

Lehrstrategien

Um möglichst viele Lernende anzusprechen, wurde bei der Planung der Lehrveranstaltung großer Wert auf didaktische Vielfalt gelegt. Der Kurs sollte aus verschiedenen Einheiten mit den folgenden Lehrstrategien konzipiert werden:

• Vorlesungen bzw. Impulsreferate: Themen, die im Studium bislang nicht behandelt wurden, sollten mit Vorlesungen oder kurzen Impulsreferaten eingeführt werden. Die dort gelieferten Informationen dienen auch der Bearbeitung der POL-Fälle. Als DozentInnen kommen MedizinerInnen und PflegewissenschaftlerInnen, aber auch eingeladene externe DozentInnen beispielsweise von Krankenkassen- oder Rentenversicherungsträgern in Frage.

• Problem-orientiertes Lernen (POL): Für die Bearbeitung von Problemstellungen zur integrierten Versorgung, die über die rein medizinische Versorgung hinausgehen, bieten sich idealerweise POL-Fälle an. Diese sollten von den beteiligten Disziplinen unter Betrachtung verschiedener Blickwinkel entworfen werden.

• Besuch sozialer Einrichtungen: Um die Bedeutung der erarbeiteten Problemfelder in der Praxis zu illustrieren, sollten zusätzlich Besuche in verschiedenen sozialen Einrichtungen wie Rehabilitationskliniken, Tagesstätten und ambulanten Pflegeeinrichtungen, Alten- und Pflegeheimen oder Behindertenwerkstätten stattfinden.

 

 

Vorlesungen

Auf folgende Vorlesungsthemen aus dem Bereich der integrierten Versorgung wurde sich verständigt, die Auswahl der Lehrenden fand innerhalb der LV-Leitungsgruppe statt:

• Integrierte Versorgung von Menschen mit Behinderung (Lebenshilfe)

• Integrierte Versorgung von Menschen im Hospiz

• Case & Care Management

• Finanzierung des Gesundheitswesens (GKK)

Soziale Dienste

• Schmerzmanagement beim älteren Patienten

• Palliative Care: Pflegewissenschaftliche & Medizinische Aspekte

• Der ältere Mensch beim Hausarzt

• Schnittstellen im Medikamentenmanagement einschließlich rechtlicher Aspekte

 

Auch in die inhaltliche Anpassung der Lehrveranstaltungen flossen jeweils die Ergebnisse der Evaluationen mit ein und die Inhalte wurden in den Feedback-Schleifen der DozentInnen adaptiert, Redundanzen wurden reduziert.

 

POL-Fälle

Als Methode wurde für diese Lehrveranstaltung das Problemorientierte Lernen gewählt, da dadurch die Problemlösefähigkeit der Studierenden anhand von Fallsituationen im interdisziplinären Kontext anhand des Siebensprungs, welcher diese Methode strukturiert, gefördert werden kann.

Folgende Schritte machen den Siebensprung der POL-Methode aus:

 

1. Begriffsklärung

2. Themenfindung und Problemdefinition

3. Brainstorming zur Hypothesengenerierung

4. Ordnung und Bewertung der explizierten Inhalte

5. Formulieren von Lernzielen

6. Literaturrecherche und selbstgesteuerte Erarbeitung der Inhalte zur Lösung der Lernziele

7. Ergebnisdarstellung im Plenum

 

 

Pilotphase:

Für das Problem-orientierte Lernen (POL) wird pro Woche in sieben Gruppen mit je 7 – 8 TeilnehmerInnen ein POL-Fall bearbeitet werden, der in Anlehnung an die München-Harvard-Allianz dreistufig sein sollte, also über drei Tage hinweg bearbeitet wird. Hierfür wurden die folgenden drei Themenfelder festgelegt:

• Fall 1: Schlaganfallpatient mit Sprachstörung und Rehabilitationsbedarf (Neurologie)

Ziele dieses Falles sind das Erkennen von Funktionsstörungen, die einer weiteren multidisziplinären Behandlung bedürfen, und das Erstellen eines Behandlungsplans. Dafür sollen Grundkenntnisse der Rehabilitation und der hierfür zuständigen Träger sowie der Planung der Entlassung und weiteren Versorgung von beeinträchtigten und pflegebedürftigen Patienten erarbeitet werden

• Fall 2: Der gestürzte Patient mit Polypharmazieproblematik (Geriatrie)

Bei diesem Fall stehen neben der besonderen Problematik der Polypharmazie im Alter auch rechtliche und ethische Themen im Vordergrund, wie Sachwalterschaft, Patientenverfügung oder Therapiezieländerung.

• Fall 3: COPD-Patient mit Migrationshintergrund und Entlass-Problematik (Pflegewissenschaft)

Dieser Fall beschäftigt sich vor allem mit der kulturellen Vielfalt als Herausforderung für die medizinische Versorgung.

Eine Schulung für die Tutorinnen/Tutoren zur sicheren Handhabung der POL-Fälle soll in jedem Studienjahr jeweils kurz vor Beginn des Kurses durchgeführt werden.

 

Das Tutorenteam setzt sich aus ärztlichen MitarbeiterInnen der Klinik für Geriatrie, der Klinik für Neurologie und PflegewisssenschaftlerInnen des Instituts für Pflegewissenschaft und -praxis zusammen, so dass jede POL-Gruppe mindestens einmal von einem/r Pflegewissenschaftler/in und einmal von einer Ärztin/einem Arzt betreut wurde. Eine TutorInnenschulung ging dem Kurs voraus, die Nachbesprechung im TutorInnenteam erfolgte nach Vorliegen der Evaluationsergebnisse.

 

 

Überarbeitung der POL-Fälle:

Durch die Evaluation des Kurses mit den Studierenden und den Feedback-Schleifen der DozentInnen wurden die POL-Fälle dahingehend überarbeitet, dass die Dreistufigkeit zugunsten einer umfassenden Lernzielbestimmung und somit ganzheitlichen Fallbearbeitung abgeschafft wurde. So können nun in zwei Wochen drei Fälle bearbeitet werden, um auch einer inhaltlichen Übersättigung pro Fall entgegenzuwirken und den Schwerpunkt der integrierten Versorgung zu stärken.

 

Einrichtungsbesuche:

Die in den Vorlesungen und Impulsreferaten sowie POL-Fällen erarbeiteten theoretischen Kenntnisse sollen durch Besuche in verschiedenen Einrichtungen an jeweils zwei Nachmittagen pro Woche praktisch veranschaulicht werden. Folgende Einrichtungen konnten besucht werden:

• Lebenshilfe, Arbeitsangebote für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und hohem Unterstützungsbedarf

• Geriatrische Tageszentren, ambulante Tagesbetreuung für Menschen im Alter

• Hospiz, stationäre Pflegeeinrichtung zur Sterbebegleitung

• Gunther-Ladurner-Pflegezentrum Salzburg, Schwerpunkte allgemeine Neurologie, dementielle Erkrankungen, multiple Sklerose und Wachkoma

• Neurocare Klinik Salzburg, rehabilitative Versorgung neurologischer Erkrankungen der

• Rehabilitationsphasen C und D

• neurologische Rehabilitation der Phase B mit Schwerst-Schädel-Hirn-Verletzten und Wachkoma-Patienten

 

Prüfung und Evaluation

Der Kurs wird seit dem Studienjahr 2015/2016 regelmäßig angeboten. Zunächst als Pilotkurs, dann nach ausführlicher Evaluation als verpflichtende Veranstaltung im 5. Studienjahr. Für eine formative Überprüfung des Wissenszuwachses im Sinne eines Pre-/Posttests wurde auf der Moodle-Plattform eine Multiple Choice-Prüfung aus 20 Fragen erstellt, zu der pro Vorlesung bzw. POL-Fall von jeder Dozentin/jedem Dozenten 1-2 Fragen beigetragen wurden (siehe Anhang). Das Ergebnis ist für den weiteren Studienverlauf nicht bestehensrelevant.

 

Zunächst erfolgte die Evaluierung noch über die Moodle-Plattform mit durchweg positiven Ergebnissen. Im Studienjahr 2017/2018 wurde die Veranstaltung nun erstmals mit einem neu erarbeiteten Fragebogen über die EvaSys-Evaluationssoftware beurteilt. Evaluiert wurden festgelegte Fragen auf einer fünfstufigen Likert-Skala. Sämtliche Items wurden im Mittel mit sehr gut bis gut bewertet. Am besten bewertet wurden die Items „Die LV war interdisziplinär ausgerichtet“ (1,1), „Den zwischenmenschlichen Umgang der Lehrenden habe ich wertschätzend erlebt“ (1,2), „Die Lernziele wurden zu Beginn der LV erläutert“ (1,5) und „Die Prüfungsinhalte stimmten mit den Lernzielen überein“ (1,5). Am schlechtesten bewertet wurde das Schwierigkeitsniveau der Prüfung (2,6). Auf der in Österreich üblichen fünfstufigen Notenskala erhielt die Lehrveranstaltung eine 2,1. Erneut wurden in den Freitexten v.a. die Einrichtungsbesuche und POL-Fälle lobend erwähnt, die Kritik an den Vorlesungen war weniger als in den letzten Jahren.

 

 

Mit der vorliegenden Projektarbeit wurde ein interprofessioneller Kurs zur integrierten Versorgung des älteren Menschen im 5. Studienjahr an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg entwickelt. Mittlerweile ist diese Lehrveranstaltung erfolgreich implementiert.

Nachdem sich die Interprofessionalität und Interdisziplinarität des Projektes bereits in der Zusammensetzung der Arbeitsgruppe wiederspiegelt, waren im Vorfeld Schwierigkeiten bei der Festlegung des grundlegenden Konzeptes in Hinblick auf Ablauf, Lernziele oder Lehrstrategien nicht auszuschließen. Aus eigenen Erfahrungen herrschen selbst innerhalb eines Fachbereichs abhängig von der individuellen Schwerpunktsetzung oft unterschiedliche Ansichten beispielsweise in Bezug auf die Bedeutung und Gewichtung einzelner Lernziele. Ganz im Gegenteil stellte sich aber heraus, dass gerade diese Vielfalt an unterschiedlichen Ausbildungen, Erfahrungen und Herangehensweisen extrem fruchtbar für die Projektplanung war. Dies entspricht interessanterweise Ergebnissen aus der Wirtschaft, wonach sog. Diversity Management einen positiven Einfluss auf die Produktivität eines Unternehmens hat (Europäische Kommission 2003). Insbesondere die pädagogische Ausbildung (Dipl.-Pflegepäd.) der beteiligten KollegInnen aus dem Institut für Pflegewissenschaft und -praxis mit vertieften Kenntnissen in Didaktik und Problem-orientiertem Lernen war für die Planung und Durchführung sehr wertvoll.

Von Vorteil für die Umsetzung war die Tatsache, dass mehrere Projektgruppenmitglieder auch Entscheidungsträger an der Universität sind, und im Voraus die volle Unterstützung des Dekans eingeholt worden war. Insbesondere der Fachbereichsleiter Humanmedizin übernahm die Rolle des „visionary leaders“.

Im Sinne des Kernzyklus erfolgte zur Qualitätskontrolle eine Evaluation der Lehrveranstaltung, deren Ergebnisse bei der endgültigen Implementierung des Projektes berücksichtigt wurden. So wurde von der ursprünglich vorgesehenen dreiwöchigen Dauer abgerückt und der Kurs schließlich für eine Dauer von zwei Wochen in das Curriculum integriert. Auch für die Themen der Vorlesungen wurden wiederholt Vorschläge der Studierenden berücksichtigt. Im Studienjahr 2018/2019 konnte nun erstmals von den dreistufigen POL-Fällen abgerückt werden, um so in den zwei Kurswochen einen dritten POL-Fall bearbeiten zu können.

Die guten Evaluationsergebnisse und die mehrfach gelobte gute Atmosphäre des Kurses sind neben der hohen Motivation der DozentInnen und TutorInnen sicher auch auf den fehlenden Prüfungsdruck zurückzuführen. Kritisch betrachtet werden müssen auch die Prüfungsergebnisse. Inwieweit tatsächlich ein nachhaltiger Lerneffekt erzielt wurde, müsste im Langzeitverlauf erneut getestet werden. Nicht alle Fragen der Prüfung genügen den Anforderungen an gute Multiple Choice-Fragen in Gänze. Hier sollte zukünftig eine Begutachtung der Fragen durch ein Expertengremium erfolgen. Die Tatsache, dass in den Evaluationsbögen mehrfach explizit erwähnt wurde, dass die Prüfung mit Ein- und Ausgangstest die Lernmotivation gesteigert habe und sie deshalb auch zukünftig beibehalten werden solle, bestätigt aber die Erkenntnis, dass Prüfungen zur Förderung der Lernmotivation beitragen.

 

Positionierung des Lehrangebots

Der mittlerweile implementierte Kurs findet verpflichtend für alle Studierenden des Fachbereichs Humanmedizin im 5. Studienjahr an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) Salzburg statt.

Das Beispiel wurde für den Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre 2019 nominiert.