LV-Evaluierung

Konzept

Ziele

Rückmeldung über die Zufriedenheit der Studierenden mit den Lehrveranstaltungen;
Feedback für Lehrende;
Überprüfung der Qualität der Lehrveranstaltungen.

Kurzzusammenfassung

Seit Anfang der 90er Jahre werden Lehrveranstaltungsevaluierungen an der Universität Innsbruck durchgeführt, vor allem in den sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Studien. Zum Ende des Jahrzehnts wurden in einer Arbeitsgruppe ein Evaluierungs- und hochschuldidaktischen Fortbildungskonzept entwickelt. Seit Anfang der 2000er Jahre wird an der Universität Innsbruck eine flächendeckende Lehrveranstaltungsevaluierung durchgeführt. Sie ist eines der bekanntesten und ältesten Instrumente der Qualitätssicherung in der Lehre. Die Erhebung wurde mit der Zeit verändert und an die Rahmenbedingungen angepasst. Vor der Weiterentwicklung der Fragebögen ab dem Jahr 2004 wurde in einer Arbeitsgruppe, die aus Vertreter/inne/n der Studierenden, des Betriebsrats des wissenschaftlichen Personals, des Senats und des VR für Lehre und Studierende bestand, eine Definition für Qualität in der Lehre entwickelt und beschrieben. Auf Basis dieser Qualitätsdefinition wurden die Fragebogen in mehreren Sitzungen ausgearbeitet. In einem Probelauf wurde im Sommersemester 2007 die Erhebung getestet und daraufhin in den Regelbetrieb übernommen. Die Fragebögen wurden unter Mithilfe einer wissenschaftlichen Begleitstudie der ETH Zürich im Jahr 2009 weiterentwickelt, vereinfacht und gekürzt. Seit den Erhebungen im Studienjahr 2010/11 werden diese verwendet. Die Lehrveranstaltungsanalyse (LVA) – so wurde sie an der Universität Innsbruck benannt – wird in zwei aufeinander folgenden Semestern flächendeckend durchgeführt, danach folgt eine Phase von drei Semestern, in der die Lehrenden freiwillig an der Erhebung teilnehmen können.
In erster Linie dient die LVA  als Rückmeldung der Studierenden für die Lehrveranstaltungsleiter/innen. In weiterer Folge gibt es bei den verpflichtenden Phasen ein differenziertes Berichtswesen, das die Ergebnisanalyse auf Fakultäts- und Institutsebene ermöglicht.