Exzellente Architekturdiplome

Umgesetztes Projekt

Ziele

Ziele:

1. Diplomand/inn/en zu ihrem erfolgreichen Abschluss führen!

2. Eine hohe Qualität von (bau-)künstlerischen Abschlussarbeiten sichern!

3. Das Gebiet der Architektur weiter zu bringen!

 

Motive:

1. Spaß mit interessierten Studierenden zu arbeiten! Freude in der Lehre kann als Motivation für besondere Leistungen gelten!

2. Förderung des Querdenkens und Schaffung von Raum für das Unerwartete! Vermeidung des lediglich <more of="" the="" same=""> Produzierens.

3. Immer neue Wege in der Lehre zu beschreiten um diese voranzubringen. Mit dem Leitgedanken: Die beste Form zu lernen ist zu lehren!

 

Ausgangslage:

1. Diplomand/inn/en sehen sich nach einer persönlichen und intensiven Betreuung.

2. Seminaristischer Austausch und Vertiefung von Erkenntnissen im zwanglosen Teilnehmer/innen/kreis hin zu einem überraschenden und interessensgetriebenen Entwurfsprozess.

3. Steigerung der kreativen und individuellen Fähigkeiten und der Entwicklung der eigenen Haltung zum architektonischen Entwerfen im Rahmen individueller Fragestellungen.

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Kurzzusammenfassung (dt.)

Mehr als 300 persönlich betreute Master- und Diplomarbeiten am Institut für Architektur und Entwerfen an der TU Wien in den vergangenen 8 Jahren legen mein besonderes Engagement als Universitätslehrer dar! Dabei stellt sich stets die Frage nach der Qualität der Leistungen der Architekturabsolvent/inn/en im außeruniversitären Vergleich – genau diese universitätsübergreifende Qualitätsbewertung von über 100 teilnehmenden Universitäten ist Grundlage des von Baunetz ausgelobten europaweiten Wettbewerbs „Campus Masters“. Als Architekt begeistert mich vor allem der kreative Prozess vom ersten Aufglimmen einer Idee bis zum fertigen Plan, da jeder Entwurf eine Möglichkeit zur Erneuerung und Entwicklung darstellt. Als Hochschullehrer liegt mir die Unterstützung meiner Student/inn/en genau bei dieser kreativ-schöpferischen Arbeit besonders am Herzen und ich genieße es, Entwicklungs- und Entstehungsprozesse sowohl der Architekturprojekte als auch der jungen Kolleg/inn/en begleiten zu dürfen. Zeitaufwendige Auseinandersetzung und intensive Diskussionen mit den Diplomand/inn/en führen letztlich zu den angeführten außergewöhnlichen Leistungen. Selbst nach über 300 persönlich betreuten Diplomarbeiten gilt mein Bestreben, jede einzelne Lehrveranstaltung denkwürdig und lebendig zu gestalten. Ich sehe meine Aufgabe darin, gemeinsam mit meinen Diplomand/inn/en Wege zu finden, deren eigenen Fragen zu entdecken und nachzuspüren und schließlich deren persönlichen Entwicklungsprozess anzuregen.

Kurzzusammenfassung (engl.)

More than 300 personally supervised master and diploma theses at the Institute of Architecture and Design at the Vienna University of Technology over the past 8 years represent my special commitment as a university teacher! The question of the quality of the achievements of architecture graduates in the field of architecture is constantly raised Non-university comparison - it is precisely this cross-university quality assessment of over 100 participating universities that forms the basis of the Europe-wide competition "Campus Masters" awarded by Baunetz. As an architect, I am particularly fascinated by the creative process from the first glimmer of an idea to the finished plan, as each design represents a possibility for renewal and development. As a university teacher, the support of my students is very important to me in this creative and creative work and I enjoy being able to accompany the development and development processes of both the architecture projects and the young colleagues. Time-consuming discussion and intensive discussions with the diploma students ultimately lead to the extraordinary achievements mentioned. Even after more than 300 personally supervised diploma theses, my ambition is to make every single course memorable and lively. My task is to find ways to discover and track their own questions together with my diploma students, and finally to stimulate their personal development process.

Nähere Beschreibung

#Best Teacher

Die im Jahr 2017 erstmalig von der Technischen Universität Wien ins Leben gerufene Auszeichnung des „Best Teacher Award“ zeichnet besonders engagierte Lehrpersonen aus, die ihren Studierenden außerordentliche Lehre bieten und denen es gelingt, gemeinsam mit den Studierenden und für die Studierenden Bedingungen für erfolgreiches Lernen zu schaffen. Vom Rektorat wurde mir diese Auszeichnung „Best Teacher“ an der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien verliehen.

www.tuwien.ac.at/aktuelles/news_detail/article/125056/

 

#Best Academics

Campus Masters prämiert die besten Abschlussarbeiten aus Master- und Diplom-Studiengängen in Architektur, Städtebau und Landschaftsarchitektur. Aus zahlreichen Einreichungen von über hundert teilnehmenden Universitäten werden drei Mal pro Semester die besten zwanzig Arbeiten von einer Jury nominiert und einer interessierten Öffentlichkeit zur Bewertung präsentiert. In den letzten Jahren wurden zahlreiche von mir persönlich betreute Diplomarbeiten in diesem internationalen Wettbewerb Campus Masters nominiert und auch prämiert.

 

www.bauforum.at/architektur-bauforum/studierende-im-wettbewerb-155332

 

#Entwerferische Exzellenz

Als Master- und Diplomarbeit ist eine architektonische Entwurfsaufgabe auf hohem Niveau zu bewältigen beschreibt der Studienplan der Studienrichtung Architektur an der Technischen Universität Wien. Im Rahmen der Diplomarbeit ist es notwendig verschiedenen unabhängigen Fragestellungen über Technik, Nachhaltigkeit, Ökonomie sowie sozialen und künstlerischen Aspekten gleichzeitig zu begegnen. Die Entwicklung entwerferischer Exzellenz ist das Ziel!

 

#Lehrziel

Die Frage wie dieses Ziel und mit welchem Aufwand in der Lehre erreicht werden kann beschäftigte mich seit einigen Jahren. Dass ich der Erreichung des Ziels sehr nahe gekommen bin bestätigen die Erfolge meine/r Diplomand/inn/en im Campus Masters und anderen Wettbewerben sowie die Auszeichnung zum Best Teacher an der Architekturfakultät.

Meine Ziele im Rahmen des Privatissimums für Diplomand/inn/en sind:

1. Wertvolle Diskussionen und Anregungen zur Unterstützung des kontinuierlichen Fortschritts der Diplom- und Masterarbeit. Insbesondere durch:

2. Förderung neuer und möglichst origineller Ideen, die das Gebiet der Architektur weiterbringen.

3. Schaffung von Raum für das Unerwartete und Förderung des Querdenkens zur Vermeidung das lediglich <more of="" the="" same=""> produziert wird.

 

#Ausgangssituation:

Meine Diplomand/inn/en nutzen das Wissen aus den verschiedensten erlernten Disziplinen ihres Architekturstudiums um für eine anstehende konkrete Planungsaufgabe oder für eine generelle Ideenfindung den optimale Entwurf zu finden.

Gefördert wird dies durch den seminaristischen Austausch und der Vertiefung von Erkenntnissen im zwanglosen Teilnehmer/innen/kreis:

1. hin zu einem überraschenden und interessensgetriebenen Entwurfsprozess!

2. als Steigerung der kreativen und individuellen Fähigkeiten und

3. der Entwicklung der eigenen Haltung zum architektonischen Entwerfen im Rahmen individueller Fragestellungen.

 

tiss.tuwien.ac.at/course/courseDetails.xhtml

 

#Prozess der künstlerisch-wissenschaftliche Arbeit

In der Architektur ist das Entwerfen ein komplexer, rationaler wie künstlerischer Prozess bei der Kreativität und Planung eng miteinander verknüpft sind. Das architektonische Entwerfen ist für die Diplomand/inn/en eine zielgerichtete geistige und schöpferische Leistung, als Vorbereitung eines später daraus zu entwickelnden Gebäudes. Der Prozess des Entwerfens gilt über das Studium hinaus als Schlüsseltätigkeit in der Architektur und spielt in vielen Aspekten des menschlichen Denkens und Handelns eine wesentliche Rolle.

In unterschiedlichen Maßstäben und Komplexitätsgraden spannt sich die Diplomarbeit über mehrere themen- und maßstabsübergreifenden Bereiche, vom künstlerischen Entwurf, der städtebaulich-landschaftlichen Einbindung, der Baukonstruktion, der Planungsökonomie und die Darstellung und schließt den Umgang mit Raum, Form, Funktion, und Konstruktion basierend auf einem breit angelegten Fachwissen mit ein.

 

zeus.h1arch.tuwien.ac.at/TISS_img/berthold/Diplom/Manfred-Berthold_DI-Dr-Home.htm

 

#Wahlfreiheit

Im Rahmen der Diplomarbeit sind die/der Architekturstudierende berechtigt die/den Betreuer/in nach Maßgabe der Möglichkeiten auszuwählen. Diese freie Auswahl der Betreuung ermöglicht an der Studienrichtung einen Wettbewerb um den/die interessante Betreuer/in bzw. den/die talentierte Student/in.

Der/die Studierende ist darüber hinaus berechtigt, das Thema der Diplomarbeit vorzuschlagen oder das Thema aus einer Anzahl von Vorschlägen der zur Verfügung stehenden Betreuer/inn/en auszuwählen.

 

#Vielfalt

Dies ermöglicht eine Vielfalt an Themen, die gleichzeitig seminaristisch behandelt werden. Diplomand/inn/en verfolgen und diskutieren in einem erweiterten Horizont gleichermaßen auch andere Themenbereiche. Diese Vorgehensweise erzielt:

1. Einen integralen Generalismus – um „Architekt/inn/en als Spezialisten für das Ganze“ auszubilden und Basiskenntnisse aus allen relevanten Disziplinen zu integrieren – damit der/die Absolvent/in zur interdisziplinären Arbeit an komplexen Aufgaben befähigt wird.

2. Die Förderung des komplexen Denkens – um Architekt/inn/en mit Reflexionsvermögen für globale, soziale, kulturelle, ökonomische und ökologische Zusammenhänge zu bilden – damit die von unsere/n Absolvent/inn/en entwickelte Architektur auch künftig ihren Sinn als wesentliche Kulturleistung des Menschen erfüllen kann.

3. Die Intensivierung des Studiums – um sicher geglaubte Wege zu verlassen und zum experimentellen Suchen nach Räumen, Formen und Situationen einzuladen – damit Architekt/inn/en in dynamisch wandelnden Realitäten mit Wissen und kritischem Denkvermögen immer wieder neu erforschen können.

 

publik.tuwien.ac.at/publist.php

 

#Unterricht

Der Unterricht wird ausdrücklich frei gestaltet, Student/inn/en werden je nach Bereitschaft individuell, durch die wöchentliche Kritik, gefordert und gefördert. Dabei gibt es keine strenge Anwesenheitspflicht, die Geschwindigkeit wird von den Studierenden selbst bestimmt. Dadurch ist eine:

1. Vertiefungen und Schwerpunktsetzungen für die Diplomand/inn/en möglich.

2. Eine Verlangsamung und – damit einhergehend – eine Intensivierung der Vermittlung von Lehrinhalten möglich.

3. Stressfreies Arbeiten auch bei krankheitsbedingten Unterbrechungen oder anderwärtigen nicht vorhersehbaren Abwesenheiten.

Dies ist deshalb möglich, da pro Semester je 3 Diplomprüfungstermine den Diplomand/inn/en für ihren Abschluss und Abgabe ihrer Arbeit zur Verfügung stehen.

#Vertiefung

Vorteile dieser Freiheit der Diplomand/inn/en ihre Diplomarbeit in der persönlichen Geschwindigkeit, kontinuierlich als auch zeitversetzt zu bestreiten:

1. Es lässt den Studierenden wieder Zeit und Muße zum freien Denken und Handeln.

2. Architekturstudierende können ihr Studium individuell einstellen und Problemen auf den Grund gehen.

3. Das verschulte und oft auch verengte Studieren zu Lasten fächerübergreifender Ausbildungskultur wird dabei aufgebrochen.

 

#Simultanität

Durch die Gleichzeitigkeit der verschiedenen Geschwindigkeiten im Privatissimum werden Diplomarbeiten in verschiedenen Ausarbeitungsstadien parallel diskutiert. So sind auch oftmals simultan Beginner, Fortgeschrittene und Finalisierer ihrer Arbeiten in der Diskussionsrunde aktiv. Dieser Nicht-Gleichlauf im Entwickeln der Diplomarbeiten ermöglicht eine intensivere Reflexion der Arbeiten.

#Diskurs

Jede Woche wird mittels Videoprojektor-unterstützter Präsentation jedes einzelne Projekt besprochen. Diese Art der Präsentationen ermöglicht einen offenen Gedankenaustausch innerhalb der geschlossenen Gruppe. Insbesondere durch:

1. die einzelnen Präsentationen werden die Student/inn/en motiviert mitzuarbeiten, zumal die Präsentationen als Vorübung zur Defensio und Diplomprüfung vor der gesamten Diplomand/inn/en Gruppe abgehalten werden.

2. die Videoprojektor-unterstützten Präsentationen – im Gegensatz zu gewöhnlichen Tischbesprechungen und Korrekturen im Einzeldiskurs – ist ein höherer Wissensaustausch zwischen den Studenten möglich.

3. das in-progress-Präsentieren ist für jede/n Diplomand/in frei zugänglich und somit können alle sämtliche Projekte auch außerhalb der Gruppe wiederholt studieren und reflektieren.

 

#Reflexion

Anhand der seminaristischen Auseinandersetzung mit unterschiedlichen architektonischen Themen und Positionen kann eine reflektierte Haltung ausgebildet werden. Die Ausprägung einer eigenen Haltung befähigt künftige Architekt/inn/en dazu, frei von Stilfragen und mit einem kritischen Reflexionsvermögen über die eigene Arbeit, eine nachhaltige Architektur in Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt zu schaffen.

#Haltung

Um Studierenden die Idee einer „Haltung“ zu lehren, bedarf es der Persönlichkeitsbildung, der Vermittlung eines sozialen Bewusstseins und der Ermöglichung eines Reifeprozesses, beschreibt der Bund Deutscher Architekten zur Ausbildung der Architekten im Rahmen des 1.BDA-Hochschultags der Architektur.

1. Diese Aufgaben stellen sich vielmehr jedem Lehrenden als Anforderung an seine Person, sein Wirken und an seinen Umgang mit den Studierenden.

2. Eine „Haltung“ im Studium zu lehren, setzt eine starke eigene Haltung bei den Lehrenden voraus, die über eine lange Zeit entwickelt, erprobt, selbstkritisch hinterfragt und kritisierbar sein sollte.

3. Die Vermittlung dieser „subkutanen“ Elemente der Ausbildung erfordert also fachlich höchst qualifizierte Lehrer, die bereit sind, ihre eigenen Überzeugungen intensiv weiterzugeben und zur kritischen Diskussion zu stellen.

 

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Positionierung des Lehrangebots

Diplomarbeit als künstlerisch-wissenschaftliche Abschlussarbeit im Masterstudium der Architektur an der TU Wien. Das Prüfungsfach Diplomarbeit besteht aus der künstlerisch?wissenschaftlichen Arbeit und der kommissionellen Gesamtprüfung, die mit 30 ECTS? Punkten bewertet wird, wobei der kommissionellen Gesamtprüfung 3 ECTS zugemessen werden.

Weiterführende Information


Das Beispiel wurde für den Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre 2018 nominiert.