Digitale Sportstättenanalyse

Umgesetztes Projekt

Ziele

Audio- und Videoelemente nehmen schon jetzt und werden in Zukunft ein wesentliches, komplementäres digitales Element in der Hochschulausbildung sein. Sowohl Lehrende als auch Studierende sind gefordert, digitale Kompetenz im Rahmen des Studiums zu vermitteln bzw. Handlungskompetenz zu erwerben.

 

Aus dieser Motivation heraus wurden die Studierenden mit der Aufgabenstellung konfrontiert, im Rahmen der Lehrveranstaltung “Einführung in das Vereins- und Verbandsmanagement/Sportanlagenmanagement” eine Sportstätte ihrer Wahl zu analysieren und entlang eines Storyboards die Sportstätte zu analysieren.

 

Ziel war neben der fachlichen Analyse die aktive Verwendung des Mediums Film.

Kurzzusammenfassung (dt.)

Im Rahmen der Lehrveranstaltung “Einführung in das Sportanlagenmanagement” beschäftigten sich die Studierenden mit der Konzeption, der Planung, der Errichtung sowie des erfolgreichen Betriebs von Sportstätten. Sportstätten sind auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene zentrale Voraussetzung für die Ausübung von Breiten- und Spitzensport. Zentrales Thema war die Diskussion der Spannungsfelder der Nutzung durch Breitensportler, Spitzensportler, Kinder und Jugendliche.

 

Die Studierenden wurden mit der bewertungsrelevanten Aufgabe konfrontiert, eine Sportstätte ihrer Wahl in Österreich zu analysieren und anschließend eine digitale Analyse in der Form eines Videos zu erstellen.

 

Dabei waren die Studierenden natürlich zuerst mit der fachlichen Analyse der Sportstätte gefordert und mussten diese anhand folgender Kriterien beleuchten:

1. Eigentümer der Sportstätte

2. Management der Sportstätte

3. Stakeholder

4. Nutzung der Sportstätte

5. Events in der Sportstätte

6. Spitzensport vs. Breitensport in der Sportstätte

 

Digitale Kompetenz, insbesondere die selbständige Kreation und Produktion von Videos wird in Zukunft eine wesentliche Bedeutung im Marketing innehaben. Die Studierenden mussten sich in dieser Perspektive damit auseinandersetzen, die Analyse der Sportstätte auch multimedial bestmöglich umzusetzen.

 

Das Endergebnis waren 3 – 5 Minuten lange Videoanalysen von Sommer- und Wintersportstätten in Österreich mit dem besonderen Fokus auf die Stakeholder.

Kurzzusammenfassung (engl.)

In the course of the lecture “Introduction to the management of sports venues” the students discussed the creation, planning, building and successful operation of sports venues. Sports venues on a local, regional and national level being the key requirement for the execution of both leisure and elite sports. A key topic were the challenges of the utilization of sports venues by diverse stakeholders such as local residents, kids and schools, tourists and athletes.

The students were given the graded task to choose a sports venue in Austria and to analyse it. Finally they had to create a video summarizing their analysis.

As a first step, students needed to analyse the sports venue based on the following criteria:

1. Owner of the sports venue

2. Management of the sports venue

3. Stakeholder Analysis

4. Utilisation of the sports venue

5. Events in the sports venue

6. Elite vs. Leisure sports in the sports venue

 

Digital competences, especially the creation and production of video content will in the future play a major role in the field of sports marketing. The students had the challenge, besides the analysis of the sports venue to transfer it into a 3 – 5 minute video. The final product involved the description and analysis of the sports venue as well as interviews with stakeholders using and managing it.

Nähere Beschreibung

Im Rahmen der Lehrveranstaltung “Einführung in das Sportanlagenmanagement” beschäftigten sich die Studierenden mit der Konzeption, der Planung, der Errichtung sowie des erfolgreichen Betriebs von Sportstätten. Sportstätten sind auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene zentrale Voraussetzung für die Ausübung von Breiten- und Spitzensport. Zentrales Thema war die Diskussion der Spannungsfelder der Nutzung durch Breitensportler, Spitzensportler, Kinder und Jugendliche.

 

Die Studierenden wurden mit der bewertungsrelevanten Aufgabe konfrontiert, eine Sportstätte ihrer Wahl in Österreich zu analysieren und anschließend eine digitale Analyse in der Form eines Videos zu erstellen.

 

Dabei waren die Studierenden natürlich zuerst mit der fachlichen Analyse der Sportstätte gefordert und mussten diese anhand folgender Kriterien beleuchten:

1. Eigentümer der Sportstätte

2. Management der Sportstätte

3. Stakeholder

4. Nutzung der Sportstätte

5. Events in der Sportstätte

6. Spitzensport vs. Breitensport in der Sportstätte

 

Digitale Kompetenz, insbesondere die selbständige Kreation und Produktion von Videos wird in Zukunft eine wesentliche Bedeutung im Marketing innehaben. Die Studierenden mussten sich in dieser Perspektive damit auseinandersetzen, die Analyse der Sportstätte auch multimedial bestmöglich umzusetzen.

 

Das Endergebnis waren 3 – 5 Minuten lange Videoanalysen von Sommer- und Wintersportstätten in Österreich mit dem besonderen Fokus auf die Stakeholder.

 

Im Briefing der Studierenden waren folgende Elemente relevant:

 

1. Setting/Hintergrund

2. Storyboard des Videos (was sind die Kernaussagen)

3. Umfeldgeräusche

4. Moderiert/unmoderiert

5. Details der Sportstätte

6. Zusammenfassung und kritische Reflexion

 

Die Studierenden zeigten sich in ihren Feedbacks sehr positiv über die Aufgabe, Sportstättenvideos zu konzipieren, zu produzieren und dann mit den Peers in der Lehrveranstaltung zu diskutieren und reflektieren.

 

Hier eine Auswahl der Kommentare und Feedbacks:

 

Nadine Höller nahm das Sporttrainingszentrum Alpenkraft in Ramsau am Dachstein unter die Lupe, ihre Analyse war:

„Wir persönlich konnten viel aus dem Filmdreh mitnehmen und zwar:

- Erweiterung der persönlichen Kompetenzen (Video Bearbeitungsprogramm, Kennenlernen neuer Tools)

- Verbesserung der Internetrecherche

- Einblick hinter die Kulissen

- Erste Interviewerfahrungen (Fragestellungen überlegen, Konzept ausarbeiten, etc.)

- Mimik, Gestik vor der Kamera (Mitnahme aus den verschiedenen Filmvorstellungen)

- Kennenlernen der verschiedenen Sportstrukturen in anderen Ländern“

 

Gerfried Seeber und sein Team beschäftigten sich mit der Analyse des Olympiaparks in München und hatten folgende Rückmeldung:

 

„Durch dieses Video konnten wir unsere Erfahrung über die Sportstätte in München (Olympiapark) erfolgreich erweitern. Unterstützt wurde dies aus den Eindrücken der Landschaft und der bis dato erhaltenen Sportanlagen. Hinzukommt, dass wir unseren Teamgeist durch dieses gemeinsame Projekt steigern konnten und jeder seine Stärken einbringen konnte.“

 

Victoria Frieberger und Simone Janner analysierten das Sportzentrum in Kapfenberg und kamen zu folgender Conclusio über den Einsatz des Elements Sportstättenvideo:

 

„Wir trafen die Entscheidung, das Video und damit verbunden die Analyse einer Sportstätte von Kapfenberg zu nehmen. Die allererste Schwierigkeit war genügend Sportler zu finden, die ihre Sportart aktiv in Kapfenberg ausüben oder sogar in Kapfenberg wohnhaft sind, denn das war eines unserer selbst gesetzten Kriterien, die wir zu erfüllen hatten. Des Weiteren mussten wir einige „Kleinigkeiten“, sei es die Zustimmungserklärung aller Athleten, der Zugang zu allen Sportörtlichkeiten, der Drohnen-Flug, der dann leider nicht zu Stande kam, aber auch die Sky-Film-Rechte, meistern. Durch die Möglichkeit, freien Zugang im gesamten Areal zu haben, gelang es uns in nur sechs Tagen, das Filmmaterial mit der Bearbeitung im Windows Movie Maker fertigzustellen. Um das Video zu vervollständigen, baten wir einen professionellen Sprecher, den von uns verfassten Text zum Kurzfilm zu präsentieren.

Um unsere, aber auch jene harte Arbeit der Sportler der Mitwelt zu zeigen, erstellten wir einen Kurzfilm, der sogenannte „Trailer“, um uns bei allen Akteuren und Mitwirkenden zu bedanken.

Sehr positiv fiel uns die Kontaktfreudigkeit der Gesprächspartner, aber auch der Blick hinter die wirklichen Kulissen auf, der das Hauptaugenmerk auf unser Studiums „Sport- und Eventmanagement“ setzt. Wir durften außerdem die Infrastruktur der Sportstätte näher kennenlernen und könnten uns ein Arbeiten in diesem Umfeld durchaus vorstellen.“

 

Laura Schmied bearbeitete die Chiemgau Arena in Bayern und reflektierte dies:

„Es war sehr interessant und aufschlussreich, einmal hinter die Kulissen einer Sportstätte zu blicken, die man sonst nur als sportbegeisterter Besucher kennen lernt. Die Arbeit drum herum, der organisatorische Aufwand und der Umfang dessen hat mich sehr beeindruckt und man geht mit einen völlig neuen Gefühl zum nächsten Event. Die Vorbereitungen, die Durchführung und die spätere Aufarbeitung waren zum Einen zeitlich aufwendig, aber auch sehr spannend. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, neue Fähigkeiten zu erlernen und einen kleinen Film zu drehen. Gerne möchte ich diese Form der Wissensaufbereitung noch weitere Male machen.“

 

Insgesamt kann somit ein sehr positiver Rückblick über die erzielten Lernergebnisse im Rahmen der Erstellung von digitalen Sportstättenvideos gezogen werden.

Positionierung des Lehrangebots

1. Semester des Bachelorstudiengangs Sport- und Eventmanagement

Das Beispiel wurde für den Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre 2018 nominiert.