Weiterbildungsmaßnahmen für neue Lehrende

Konzept

Ziele

- Neuen hauptberuflich Lehrenden Orientierung im System Fachhochschule zu bieten und sie dabei aktiv zu unterstüzen, sich rasch zurecht zu finden

- Positive Identifikation mit der FH des bfi Wien herstellen und diese als Einheit zu erleben

- Schaffen einer weitgehend gleichen Startbasis für alle neuen Lehrenden

- Neue eingestiegene Lehrende sollen ihre volle Leistungsfähigkeit rasch erreichen und damit schneller einen aktiven Beitrag zur qualitätsvollen Gestaltung der FH des bfi Wien leisten

- Sicherstellen einer qualitätvollen Lehrleistung von Beginn an

- Vernetzung der MitarbeiterInnen über Studiengangs-/Abteilungsgrenzen hinweg

Kurzzusammenfassung

Es wurden seitens der Personalentwicklung in Abstimmung mit der FH-Strategie bzw. dem freigegebenen Hochschuldidaktikkonzept zwei Maßnahmenstränge entwickelt und regelmäßig angeboten:

- Maßnahmenstrang 1 für Lehrende und Dienstleister/innen in Lehre- und Forschung/Verwaltungspersonal gemeinsam, mit dem Ziel allgemein relevante strategische Aspekte, Abläufe und Gepflogenheiten zu vermitteln. Neben der Vermittlung von Inhalten stehen auch das Überschreiten der Grenzen zwischen Lehr- und Forschungspersonal und administrativen Mitarbeiter/inne/n sowie das gemeinsame Tun im Fokus.

- Maßnahmenstrang 2 für Lehr- und Forschungspersonal, welcher Basiskenntnisse in FH-spezifische didaktisch/methodischen Bereichen vermittelt.

Nähere Beschreibung

Maßnahmenstrang 1 für Lehrende und Dienstleister/innen in Lehre- und Forschung/Verwaltungspersonal umfasst folgende Angebote:

- Persönliches Einführungsgespräch der Personalentwicklung mit dem Ziel wesentliche Abläufe und Gepflogenheiten näher zu bringen (Zeitaufzeichnungen, Urlaubsanspruch, Zeitausgleich, Dienstreise, Weiterbildung, Betriebsvereinbarungen, „Wo finde ich was?“ etc.)

- Einführung in das FH-eigene Prozessmanagementsystem (2 LE): Die Organisation ist prozessorientiert aufgestellt. Die Kernprozesse Lehre und Forschung sowie die Supportprozesse sind elektronisch dokumentiert und mit den dazugehörigen Dokumenten hinterlegt. Um eine korrekte und effiziente Nutzung zu garantieren, erhalten alle MA eine Einschulung.

- Einführung in das Administrationsprogramm der FH (3 LE)

- Einführung in das Mitarbeiter/innengespräch(2 LE): Das Mitarbeiter/innengespräch, dessen Ziele, formale Anforderungen werden im Detail vorgestellt

- Einführung in das System Fachhochschule (1/2 Tag): Hier wird einerseits die Organisation FH des bfi Wien aus Innensicht vorgestellt (Leitbild, Strategie(n), Organisationsaufbau, QM, Studiengänge, Forschungsfelder etc.), andererseits der äußere Rahmen (FHStG, Qualitätssicherungsgesetz etc.) vorgestellt und diskutiert

- Gender-Mainstreaming Basis Workshop (1 Tag): Ziel des Workshops ist es einerseits einen Überblick über die Gender Mainstreaming Prinzipien der FH und die entsprechenden Aktivitäten zu geben. Andererseits soll ein gemeinsames Basisverständnis zum Thema erarbeitet werden.

- Interkulturelle Kompetenzen-Workshop: Hier wird das Thema Interkulturalität in seinen Bedeutungsfacetten für die FH des bfi Wien aufgespannt. Ziel ist es, Warens für kulturelle Individualitäten zu schärfen und das konstruktive Miteinander zu fördern.

Maßnahmenstrang 2 aus dem ausschließlich Lehrende wählen können (richtet sich an haupt- aber auch an nebenberuflich Lehrende):

- Hochschul-Didaktik-Workshop (1 Tag): Dieser Basisworkshop gibt einen Überblick von der Erarbeitung von Lernzielen über Planung und Vorbereitung bis zur Leistungsbeurteilung mit der Möglichkeit zu Individuellen Lehrauftritten mit Feedback sowie den Austausch über „Best-Practice“-Beispiele.

- Bachelor- und Diplomarbeiten Betreuung (1/2 Tag): Kennenlernen der Qualitätsstandards bei der Betreuung, Bearbeiten didaktischer/methodischer Fragen

- Prüfungen an Fachhochschulen (1/2 Tag): In dieser Veranstaltung mit starkem Workshop-Charakter werden Zusammenhänge zwischen Prüfungen und Unterrichtszielen bzw. Prüfungen und Lernverhalten sowie Kriterien von guten Prüfungen erörtert, unterschiedliche Möglichkeiten von Prüfungen deren Vor- und Nachteile besprochen (von „Multiple Choice“ bis „Open Book“). Weiters geht es um Möglichkeiten des kompetenzorientierten Prüfens.

- Interkulturelle Kompetenzen für den Lehralltag (1/2 Tag): Anknüpfend an den gemeinsamen Basisworkshop werden hier Lehr- und Lernstile im kulturellen Vergleich, der Umgang mit kultureller Diversität, unterschiedlichen Erwartungen an die Lehrenden, Formen der Betreuung, Anforderungen von selbständigem Arbeiten bearbeitet.