ILV „Anwendung von technischen Grundlagen im Eisenbahnwesen“ (AGE), Bachelorstudiengang Bahntechnologie und Mobilität

Umgesetzte Maßnahme

Ziele

Ausgangslage:

Der Bachelor Studiengang Bahntechnologie und Mobilität ist ein Angebot mit ganzheitlichem Anspruch. Ziel der Ausbildung ist ein Gesamtverständnis des Systems Bahn mit dessen zahlreichen Bestandteilen, sowie eine höchstmögliche Employability der Absolventinnen und Absolventen. Die Studierenden sind am Beginn des Studiums notwendigerweise mit theoretischen Grundlagen-Lehrveranstaltungen (z.B. Mathematik, Physik, Statistik,..) konfrontiert. Ein Verständnis für die Bedeutung dieser Grundlagen im späteren Studium (als Basis für anwendungsorientierte Lehrveranstaltungen) ist unbedingt erforderlich, um den Studienerfolg sicherzustellen. Dieses Verständnis besteht aber bei den Neuanfängern nicht immer bzw. nicht gleichmäßig im erforderlichen Ausmaß. Das Anspruchsniveau in den Grundlagen-LVs führt vor dem Hintergrund einer bis dahin noch wenig konkret gewordenen Anwendungsperspektive zu Drop-out-Erscheinungen in den ersten Semestern. Fehlender Weitblick auf spätere Anwendungen führt aus der Erfahrung zu wenig nachhaltigem Lernverhalten („Bulimie-Lernen“). Bei berufsbegleitenden Studierenden kann ein eigener - berufsbedingt oft enger - thematischer Fokus dazu führen, dass in diesem persönlichen Rahmen weniger prioritär erscheinende Inhalte sehr bald „schubladisiert“ werden.

Die im WS 2016 neu eingeführte Integrierte Lehrveranstaltung „Anwendung von technischen Grundlagen im Eisenbahnwesen“ wurde vor diesem Hintergrund konzipiert. Sie verfolgt in einem straffen Ablaufplan mit insgesamt drei Präsenzblöcken und dazwischenliegender studentischer Heimarbeit mehrere Ziele in einem multi-methodischen Ansatz (siehe „Ziele“).

 

Motive:

Motivation zur Einrichtung dieses neuen Lehrformates sind eigene Beobachtungen und daraus resultierenden Überlegungen, u.a. im Rahmen der Jurytätigkeit für die FH-weite Projektevernissage, diverse Erkenntnisse aus den regelmäßigen Sprechstunden des StGL mit Studierenden, aus Fokusgruppen-Befragungen, Evaluierungen, Konferenzen und Studiengangskommissionen, Eine der wesentlichen Erkenntnisse war die teilweise mangelhafte Gruppen-Zusammenarbeit zwischen Vollzeit- und berufsbegleitend Studierenden, eine andere, dass in den frühen Semestern das Verständnis für die Notwendigkeit der Intensiven Befassung mit Grundlagenfächern nicht durchgängig gegeben ist bzw. das „Spannenderes“ erwartet wird. Daraus folgte u. a. die Idee, statt eines klassischen (und teuren) Outdoor-Trainings zur Teambildung etwas Eigenes, Learning-Outcome-Orientiertes, Nachhaltig-Wirksames mit Mehrwertfunktion bezüglich des Grundlagenwissens und des Gruppenverhaltens zu machen, und zwar mit enger Einbindung des gesamten Studiengangsteams und dessen Fachkompetenz. Da nicht alle DozentInnen/ProfessorInnen im Bachelor bzw. in den frühen Semestern unterrichten, fördert dieses Format auch das Kennenlernen von Studierenden und Studiengagsteam.

 

Ziele:

Hauptziel ist, die Studierenden im ersten Semester interaktiv zu unterstützen, dass sie die technischen Grundlagen (Mathematik, Physik, Statistik,…) nicht als Ballast-Lernstoff, den man wieder vergessen kann, empfinden, sondern sie vielmehr anzuregen, Grundlagenwissen als Voraussetzung für spannende Projektarbeiten zu verstehen. Ein weiteres Ziel ist, dass Erst- und Neuntsemestrige anhand realer Projektumwelten zueinander finden und gemeinsam Herangehensweisen in der Projektarbeit diskutieren. Dabei soll die für Erstsemestrige mitunter anfänglich schwierige Orientierungsphase in einer neuen Lernumwelt professionell mit Teambildungs-Skills begleitet werden, noch bevor im Curriculum erst später folgenden persönlichkeitsbildenden Trainings stattfinden. Am Schluss dieses Teambildungsblocks und vor Beginn der eigentlichen Projektarbeit treten Studiengangsteam, Trainerin und Studierende in informellen Austausch zur Projektarbeit und lernen einender fachlich und persönlich näher kennen. Das alles findet in solchen Lernräumen statt, die das interaktive Lehrformat unterstützen.

 

Die Ziele im Einzelnen sind:

 

- eine Brücke von den mathematisch-physikalischen Grundlagen zu den späteren Anwendungen zu schlagen und damit ein Bewusstsein für

die Bedeutung der Grundlagen zu verankern

- die studentische Wahrnehmung des Studienplans von anfänglich nur einem Semester auf mindestens 6 Semester zu erweitern

- den Tunnelblick von berufsbegleitenden Studierenden zu öffnen, indem die tatsächliche Themenbreite anhand eines mehrdimensionalen

Eisenbahnprojektes erlebbar gemacht wird

- die Prinzipien des projektmäßigen Arbeitens in multidisziplinären Teams frühzeitig, nämlich schon im ersten Semester, zu vermitteln

- die einzelnen Persönlichkeitsprofile der Teammitglieder für diese erkennbar zu machen und bewusst zum Einsatz zu bringen

- einen Wettbewerb der besten Präsentationsweisen (nicht nur Folienpräsentationen) schon sehr früh im Studium zu eröffnen

- die StudienanfängerInnen mit fortgeschrittenen Studierenden zu vernetzen

- den fortgeschrittenen Studierenden die Wertigkeit ihrer eigenen Projekte zu vermitteln, und sie auf diese Weise für die curricular folgende

Projektevernissage zu motivieren

- mit dem gesamten Studiengangsteam schon im ersten Semester eine gemeinsame LV abzuhalten, bei der alle DozentInnen einschließlich

StGL zum Einsatz kommen. Es hat sich gezeigt, dass damit von Anbeginn eine engere Beziehung Lehrende – Studierende und eine

greifbarere Perspektive für die von den Teammitgliedern betreuten Themengebiete entsteht.

- Das begrenzte Zeitbudget der ILV wird einerseits durch hohen persönlichen Einsatz des Studiengangsteams abwechslungsreich, aber

durchgängig gestaltet bzw. begleitet (Vortragssequenzen, Moderation der Projektbesprechungen, Videomitschnitte, Assessment,

Teambildung). Andererseits werden die Studierenden von Anfang an mit dem wahren Verhältnis zwischen Präsenzzeit zu Gesamtworkload

vertraut gemacht, sodass die 25 Stunden Workload bei 1 SWS auch beidseitig als effizient genutzt erkannt wurden.

Beschreibung

Inhalt:

Neue Lehrmethode, mit der schon zu Beginn Studierende des 1. Semesters angeleitet werden, eine Projektidee im Eisenbahnwesen durchzudenken: Welche technisch-physikalischen Grundlagen benötigt man zur Umsetzung, welche Inhalte aus dem zunächst noch abstrakt wirkenden Studienplan sind dazu erforderlich, was trägt gute Gruppendynamik zum Ergebnis bei.

Aufbau:

- Gesamtes Studiengangsteam gibt anschauliche Inputs aus ausgewählten Fachbereichen des Studiums mit Erklärung der Bedeutung von

Grundlagen für das jeweilige Thema

Moderierte Interaktion mit Master-Studierenden zwecks Kennenlernen von ausgereiften Projekten und Herangehensweisen

- Begleitetes Projektideen-Brainstorming, Vorstellung und Peer-Bewertung innerhalb der Erstsemestrigen, Auswahl der am besten geeigneten Idee pro Gruppe

- Professionell begleitetes Teambuilding mit Identifizierung der individuellen Gruppenrollen, anschließender informeller Teil mit dem Studiengangsteam

- Gruppenarbeitsphase zur Ausarbeitung der Projektideen in neuen Lernräumen

- 2 Heimarbeitsphasen zur Konkretisierung

- Projektpräsentation mit Feedback und Bewertung durch das Studiengangsteam

- Video- und Fotodokumentation (Studiengangsteam in Kooperation mit SKILL)

Ergebnis:

Hohes Engagement der Studierenden, realistische Projektideen aus d. gesamten Bahnbereich. Präsentationen mit kreativen Ansätzen, z.B. Koch-Show, in der aus Studiengangsinhalten (als inhaltlich komplexes Projektrezept) das Projektergebnis (mehrgängiges Menü) entsteht.

Inhalt:

Die ILV „Anwendung von technischen Grundlagen im Eisenbahnwesen“ ist als mehrdimensionale Einstiegs-Lehrveranstaltung mit starkem Fokus auf das individuelle Engagement der Studierenden konzipiert. Sie stellt die StudienanfängerInnen bewusst schon zu Beginn des Studiums vor eine Aufgabe, die sie in diesem frühen Stadium zwar inhaltlich noch nicht lösen können; Jede/r Einzelne von ihnen kann aber auch ganz zu Beginn des Studiums schon eine Projektidee im Eisenbahnwesen in einer groben Struktur „im Trockentraining“ durchdenken. In der ILV wird daher eine Brücke vom Beginn des Studiums zu dessen fortgeschrittenen Stadien, in denen dann eine solche Aufgabe auch inhaltlich gelöst werden kann, geschlagen: Es wird erarbeitet, welche technischen und organisatorischen Fähigkeiten dafür benötigt werden. Damit steigt das Verständnis für die Notwendigkeit von mathematischen und physikalischen Grundlagen, sowie für Vorlesungsinhalte, deren reine Überschriften anfangs möglicherweise noch zu abstrakt wirken, um sich damit von selbst auseinanderzusetzen. In einem Setting, in dem sich Vollzeitstudierende und bereits Berufstätige sämtlich „auf gleicher Augenhöhe“ befinden, ist zu überlegen, welche Projektideen geeignet für eine Umsetzung sind. Dazu trägt auch ein Peer-Review-Prozess unter den Studierenden zwecks Projektauswahl bei. Danach ist zu überlegen, was man zur Umsetzung der ausgewählten Projektidee konkret benötigt, was das Studium inhaltlich dazu beiträgt und welche Grundlagen dafür erforderlich sein werden. Betreut wird die ILV vom gesamten Studiengangsteam einschließlich StGL in wechselnden Konstellationen.

 

Der Aufbau der Lehrveranstaltung (1 SWS, 1 ECTS, mit voller Ausnützung der Workload) ist mehrschichtig. Er umfasst mehrere Elemente an insgesamt drei Präsenzterminen und in zwei dazwischen liegenden Gruppenarbeitsphasen:

 

- Inputs aus Fachbereichen des Studiums (z. B. auch als Diashow mit ausgeführten Anwendungen aus Fahrzeugtechnik und

Energieversorgung), mit Erklärung der Bedeutung von technischen/mathematischen Grundlagen dafür

- Moderierter Projekte-Stationenbetrieb in Verschränkung mit dem „Interdisziplinären Projekt“ aus dem 3. Semester Master zum

Kennenlernen von ausgereiften Projekten, die auch bei der FH-weiten Projektevernissage präsentiert werden

- Projektideenbrainstorming in den Gruppen in Form von selbstorganisierten Hausarbeiten (es sind pro Gruppe zunächst zwei Ideen

auszuarbeiten und anschließend zu präsentieren)

- Projektideen-Präsentation und Peer-Projektideenbewertung durch die Studierenden zwecks Auswahl einer im Sinne der Aufgabenstellung

am besten geeigneten Idee pro Gruppe

- Professionelle Teammitglieder- und Gesamtteamanalyse durch Teamtrainerin und Lektorin Gabriele Stummerer-Fischer zur Identifizierung

der Gruppenrollen mit deren Stärken

- Teambuilding mit der Teamtrainerin unter Einbeziehung des Studiengangsteams beim anschließenden „informellen Team-Heurigen“ in den

neuen Lehrräumlichkeiten der Herzogenburgerstraße

- Gruppenarbeitsphase zur Ausarbeitung der Projektideen und deren Querbeziehungen zum Studienplan in Heimarbeit/selbstorganisierter

Gruppenarbeit

- Projektpräsentation mit Feedback durch Studiengangsteam. Die Präsentationsmethode ist freigestellt.

 

Grafische Darstellung – Aufbau Lehrveranstaltung: www.fhstp.ac.at/de/mediathek/andere/grafische_darstellung_aufbau_lv.jpg

 

Die LV vereint

- eine mehrere Disziplinen übergreifende Ausrichtung (unterschiedliche bahntechnologische Fachinputs + SoftSkills)

- eine semesterübergreifende Perspektive (Betrachtungsraum Semester 1 – 6 mit Master-Perspektive)

- eine jahrgangsübergreifende Arbeitsweise (1. Semester Bachelor + 3. Semester Master), mit

- einer persönlichkeitsorientierten und kreativitätsfördernden Arbeitstechnik.

 

Übergeordnetes Ziel der LV ist die Entwicklung der Studierenden in den Dimensionen:

- inhaltliche Erweiterung des eigenen (Anfangs-)Spektrums

- Entwicklung eines Weitblicks über das unmittelbar anstehende Ziel hinaus

- dadurch ein höheres Verständnis für Grundlagenarbeit

- persönliche Weiterentwicklung einschließlich Teambildung und Entwicklung von Arbeitstechniken (diese werden mit derselben Teamtrainerin

im Laufe des Studiums erlernt und geübt)

 

Grafische Darstellung – Entwicklung Studierende: www.fhstp.ac.at/de/mediathek/andere/grafische_darstellung_entwicklung_studierende-png.jpg

 

Ergebnis:

Die breite Palette der ausgearbeiteten Projektideen reicht von einer multimodalen Barrierefreiheitsplattform über die Einführung einer GüterBim in Wien bis zu Streckenausbauten im österreichischen Eisenbahnnetz.

In den Präsentationen stachen kreative Ansätze wie z. B. eine hochwertige Videoproduktion und eine Kochshow hervor, in der ein „Projektrezept“ mit Zutaten aus dem Studienplan vorgekocht wurde. Dies ist umso bemerkenswerter, da das Feld der Bahntechnologie gemeinhin nicht unmittelbar mit unkonventionellen oder kreativen Ansätzen assoziiert wird.

In der ILV entstandene Produktionen werden u.a. im Rahmen der Studiengangsbewerbung verwendet, z.B. Videosequenzen bei FH info.terminen oder die Darbietung der Kochshow beim FH Open.day 2017. Die Studierenden erfahren dadurch eine hohe Wertschätzung ihrer Arbeit über die LV hinaus. Ebenso erzeugt die Interaktion mit den Studierenden des neunten Semesters eine von dritter Seite kommende Wertschätzung deren Arbeit und ein Buddy-Behaviour, das hernach weiter ausbaufähig ist – die ersten Schritte sind vom Studiengangsteam moderiert, die weiteren verlaufen von den Studierenden selbst gesteuert.

 

Innovative Hochschuldidaktik:

Durch den Einsatz verschiedener Input-Methoden, u.a. Diashows mit Bezugnahme auf ausgeführte Bauformen bzw. Anwendungen, direkte Einbeziehung der Skill-Vermittlung durch die Teamtrainerin, die aktive Rolle der Studierenden und die Videoaufzeichnungen wird ein für alle Studierenden interessantes und ungewöhnliches Setting erreicht. Da auch der StGL Teil des Gesamtsettings ist, und im informellen Teil in den modern ausgestatteten Räumen der Expositur Herzogenburgerstraße zwar im Gespräch Heurigenatmosphäre gegeben ist, aber dennoch eine gewissen Verbindlichkeit bestehen bleibt, kann eine gute Verbindung von didaktischer Notwendigkeit und kollegialer Grundstimmung erzielt werden. Es gab während der gesamten ILV keinerlei Störungen oder Unaufmerksamkeiten, sondern durchgehend hohe Konzentration und Arbeitsfreude der Studierenden. Das auf dem eCampus eingerichtete Forum wurde rege in Anspruch genommen.

 

Studierendenzentrierung:

In der ILV sind die Studierenden eingeladen, sich selbst mit späteren Inhalten des Studiums auseinanderzusetzen, selbst deren Bedeutung für eine Projektumsetzung einzuschätzen und sowohl die Inhalte, als auch sich selbst selbständig zu vernetzen.

Das Studiengangsteam initiiert und unterstützt diesen Prozess mit zuerst schwerpunktmäßigen, später nur mehr punktuellen Inputs zu fachlichen Inhalten, aber mit durchgängiger Methodenkompetenz. Die Studierenden erhalten Anregungen und Beispiele, die sie zu kollaborativem, kreativem und ergebnisorientiertem Arbeiten anleiten. In unterschiedlichen Arrangements wird gefördert, dass sich Studierende selbständig Inputs für ihre Arbeit holen und sich mit ihren Rollen im Team befassen (Austausch mit Studierenden aus dem Interdisziplinärem Projekt, Teamtraining, „Heuriger“). Mittels Forum auf dem eCampus werden sie dabei begleitet bzw. im Bedarfsfall unterstützt.

 

Die Studierenden werden im Laufe der kurzen, aber intensiv vorbereiteten/begleiteten Präsenzphasen der LV sechs Mal selbst aktiv:

- Austausch mit Projektgruppen des Interdisziplinären Projektes (3. Semester Master)

- Präsentation Projektideen

- Peer-Bewertung Projektideen

- Teambuilding mit Rollenfindung

- fachliche Arbeit steht auch beim „Heurigen“ im Vordergrund

- Abschlusspräsentation

Zusätzlich erhalten die Studierenden des 3. Mastersemesters wertvolles Feedback für ihre eigene Präsentation bei der FH-Projektevernissage.

 

Kompetenzorientierung:

Die LV folgt klar kommunizierten Learning Outcomes, die im Rahmen der mehrstufigen Beurteilung überprüft werden (Details siehe Beilage). Die Studierenden können bereits im ersten Semester

- den Bezug zwischen verschiedenen LVs auch jenseits des ersten Semesters herstellen (wird im Rahmen der Projektergebnisse bewertet)

- anhand ihrer eigenen Herangehensweisen bei der Projektfindung verstehen, dass Inhalte bereits absolvierter LVs in weiterführenden LVs

oder bei Bachelor- und Diplomprüfungen benötigt werden

- Projektarbeiten anhand eines Bewertungsschemas analysieren und durch den obligatorischen Peer-Prozess einen analytisch-kritischen

Blick sowohl auf eigene als auch auf fremde Ideen legen

- eigene Projektideen im Hinblick auf die Analyse von Systemzusammenhängen entwickeln, kritisch prüfen, bewerten und darstellen

- die Bedeutung von teamorientiertem Handeln einschätzen. Sie wissen über ihre Rollen in Teams Bescheid und wenden dieses Wissen an

- in wesentlichen Aspekten die Bedeutung von Studienprogramminhalten im Hinblick auf eine Projektumsetzung in der Praxis verstehen. Sie

setzen sich mit den Inhalten als Teil des Projektwerdungsprozesses auseinander und vernetzen sich mit Höhersemestrigen

- komplexe Zusammenhänge im System Eisenbahn nachvollziehen und werden angeleitet, diese Zusammenhänge in der eigenen

Projektarbeit kompakt darzustellen

- Berührungsängste mit Höhersemestrigen und dem Studiengangsteam abbauen, indem sie in deren Projektbearbeitung Einsicht bekommen

und direkt mit ihnen interagieren

- die Rollen der Studiengangsmitglieder einordnen und sie themenbezogen gezielt ansprechen.

Positionierung des Lehrangebots

Bachelor Studiengang Bahntechnologie und Mobilität 1. Semester Beginn/Mitte 1 SWS / 1 ECTS Die ILV „Anwendung von technischen Grundlagen im Eisenbahnwesen“ wird in teilweiser Verschränkung mit der ILV „Interdisziplinäres Projekt“ des 3. Semesters Master Bahntechnologie und Management von Bahnsystemen abgehalten.

Weiterführende Information


Das Beispiel wurde für den Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre 2017 nominiert.