Pharmazeutisches Engineering I: Wirkstoffe und Prozesse (VU, Vorlesung und Übung)

Umgesetzte Maßnahme

Ziele

Mit neuem Unterrichtsmaterial soll der Unterricht an der Universität noch interaktiver werden und den Studierenden eine Lernerleichterung des sehr umfangreichen Stoffes geboten werden. Weiters wird durch die Einbringung aktueller Forschungsprojekte den Studierenden das wissenschaftliche Arbeiten bereits während des Studiums näher gebracht.

Beschreibung

In der Lehrveranstaltung „Pharmazeutisches Engineering I" werden Grundlagen der pharmazeutischen Reaktions- und Reaktortechnik, der Synthesechemie und der Stereochemie gelehrt. Das Ziel der Lehrveranstaltung ist die Vermittlung eines Grundverständnisses der pharmazeutischen Reaktionstechnik.

Im Rahmen dieses Projektes wurden verstärkt Maßnahmen eingebaut, die die aktive Mitarbeit der Studierenden während der Lehrveranstaltung erleichtert. Weiters wurden den Studierenden Möglichkeiten geboten, den Lehrstoff ausserhalb der Lehrveranstaltung zu festigen und der Lehrenden direkt Rückmeldung zu geben, welche Gebiete nicht verstanden wurden.

Ein Schwerpunkt dieses Projektes war die Erstellung neuer Maßnahmen, um den Unterricht noch verstärkter interaktiv und LernerINNEN-zentriert zu gestalten. Die Studierenden werden mit Hilfe von Gruppen-, Partner- und Einzelarbeiten oder einfach nur mittels Fragen dazu eingeladen, aktiv mitzuarbeiten und vorgegebene Thematiken und Übungen selbstständig zu erarbeiten.

Der dafür notwendige Hintergrund wird entweder zuvor präsentiert oder es wird auf bereits vorhandenes Wissen aus anderen LVs zurückgegriffen.

Bei der Präsentation von neuem Lehrstoff werden verschiedene Medien, wie Power Point Folien, die Tafel, Flip-Chart und White Board verwendet, teilweise werden Filme und Informationen direkt aus dem Internet (Youtube, Khan’s Academy) präsentiert. Die ppt-Folien werden jede Woche vor der LV ins TeachCenter der TU Graz gestellt, zusätzlich gibt es ein zweiteiliges Skriptum zur Vorlesung (verfügbar im TUGonline und im TeachCenter). Auf vielen Folien befindet sich eine besondere „Markierung“, die die Studierenden auf „besonderes wichtigen Lehrstoff“ hinweist. (Rechen)Beispiele werden von mir an der Tafel bzw. von den Studierenden selbst gelöst.

Zur Vertiefung des Lehr- und Lernstoffes bzw. als Feedback an mich, ob der Stoff verstanden wurde, werden nach jeder Vorlesungseinheit bzw. nach jedem Kapitel „Learning Goal Assessments“ im Teach Center zur Verfügung gestellt. Diese enthalten verschiedene Aufgabenstellungen und Übungstypologien (Multiple Choice, Lückentext, Beschreibungen) und können von den Studierenden freiwillig durchgearbeitet und an mich geschickt werden. Jeder Studierende erhält daraufhin noch vor der nächsten Vorlesung eine individuelle Antwort, allerdings gibt es keine Punkte oder Noten darauf. Die ausgearbeiteten Aufgaben werden in der nächsten Einheit präsentiert, wobei insbesondere auf aufgetretene Schwierigkeiten bei der Lösung der Aufgabenstellungen eingegangen wird. Weiters dient dies auch zur Wiederholung und Festigung des Lehrstoffes. Die ausgearbeiteten Aufgaben werden auch ins TeachCenter gestellt.

In der letzten Einheit der LV werden die für die Prüfung relevanten Gebiete noch einmal zusammengefasst und wiederholt.

Die Prüfung ist mündlich innerhalb von Gruppen aus 3-4 Personen zu 1h. Die Studierenden bekommen die Prüfungsaufgaben schriftlich und können die Lösungen einzeln vorbereiten, anschließend werden diese in der Gruppe präsentiert.

Positionierung des Lehrangebots

Master

Weiterführende Information


Das Beispiel wurde für den Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre 2017 nominiert.