Evidenzbasiertes Management für Personalistinnen und Personalisten. Lehre und Anwendung von Methoden der empirischen Sozialforschung

Umgesetztes Projekt

Ziele

Das Institut für Personal und Organisation der FHWien der WKW bildet im Bachelorstudiengang Personalmanagement (berufsbegleitend und Vollzeit) sowie im Masterstudiengang Organisations- und Personalentwicklung (berufsbegleitend) die Personalexpert/innen der Zukunft aus. Ein Forschungsschwerpunkt des Institutes ist „Zukunftsorientiertes Personalmanagement“, welches sich mit Fragestellungen rund um die Veränderungen der Arbeitswelten allgemein, bzw. einer Digitalisierung der Personalarbeit im Näheren beschäftigt.

 

Digitalisierung im Personalbereich bedeutet u.a. auch die Bearbeitung von Big Data mittels Workforce Analytics. Dies wird unter anderem als die Herausforderung und zugleich Chance der Zukunft im Personalmanagement betrachtet. Big Data bedeutet für HR in einem ersten Schritt große Datenmengen zu sichern, die beispielsweise bei Mitarbeiter/innen und Mitarbeiter/innenbefragungen oder Performance-Bewertungen anfallen, diese zu speichern und elektronisch verfügbar zu machen. Der zweite Schritt ist in weiterer Folge die adäquate Analyse dieser großen Datenmengen, damit Entscheidungen auf evidenzbasierten Grundlagen getroffen werden können. Evidenzbasiertes Personalmanagement beschreibt die Verwendung von datenbasierten Analyseverfahren, um somit die quantitative Verknüpfung von Personalmaßnahmen mit Unternehmenserfolgskennzahlen zu schaffen. Des Weiteren werden empirisch identifizierte Wirkzusammenhänge herangezogen, um Personalstrategien entwickeln zu können, sowie deren Wirkung auf den Unternehmenserfolg prognostizierbar ist.

 

Personalmanager/innen steht eine Vielfalt an Daten zur Verfügung, welche unter Anwendung stichhaltiger Analysen untersucht werden könn(t)en, um in weiterer Folge als Grundlage für Entscheidungen zu dienen, welche somit nicht mehr (nur) auf Intuition und Best Practice-Beispielen beruhen müssen. Eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2015 von KPMG International mit dem Titel „Evidence-Based HR: The Bridge Between your People and Delivering Business Strategy“ greift genau dieses Thema auf. Die Hauptgründe, warum evidenzbasiertes Personalmanagement in Unternehmen nicht so weit verbreitet ist, sind u.a. vielfältige Anforderungen analytischer Fähigkeiten und Erfahrungen im Personalwesen. Eine große Mehrheit (82 %) wollen laut dieser Studie jedoch in den kommenden drei Jahren mit dem Einsatz beginnen oder diesen ausweiten.

 

Genau an dieser Stelle setzt die Konzeption der in dieser Einreichung vorgestellten vier verzahnten Lehrveranstaltungen (zwei Lehrveranstaltungen pro Semester) an. In diesen werden Studierende durch praxisorientierte Unternehmensprojekte oder Mitarbeit an Forschungsprojekten an qualitative und quantitative Forschungsmethoden und dadurch an die Relevanz von evidenzbasiertem Personalmanagement herangeführt. Die Lehrenden und Studierenden des Kurses arbeiten mit externen Auftraggeber/innen zusammen, welche aktuelle Problemstellungen des jeweiligen Unternehmens in die Lehrveranstaltung einbringen. Diese Praxisprobleme werden in wissenschaftliche Forschungsfragen überführt und in weiterer Folge von den Studierenden zuerst theoretisch erarbeitet und in einem weiteren Schritt empirisch analysiert. Die Fragestellungen werden im Sommersemester qualitativ und im Wintersemester quantitativ untersucht. Durch diesen Aufbau erkennen die Studierenden die Einsatzmöglichkeiten und das Limit qualitativer und quantitativer Methoden und können auch den Mehrwert eines mixed method designs, bzw. einer Datentriangulation besser bewerten.

 

In der Vergangenheit wurden u.a. Projekte mit den Wiener Linien, dem Roten Kreuz Niederösterreich, Manpower Österreich sowie der Plattform DNA DasNeueArbeiten durchgeführt

Kurzzusammenfassung

Empirische Methoden sind oft jene Lehrveranstaltungen (LV), welchen seitens der Studierenden mit einem flauen Gefühl im Magen begegnet wird. Die vorliegende Einreichung beschreibt ein innovatives Konzept, welche die Neugier der Studierenden an evidenzbasiertem Personalmanagement wecken soll. Durch die vier verzahnten LV (zwei Module „Business Research“) ist es gelungen, die Lücke zwischen Forschung und Praxis für die Studierenden zu schließen, da mit externen Auftraggeber/innen zusammengearbeitet wird. Diese bringen aktuelle Problemstellungen des jeweiligen Unternehmens ein, welche in wissenschaftliche Forschungsfragen überführt und in weiterer Folge von den Studierenden zuerst theoretisch und dann empirisch analysiert werden. Die Fragestellungen werden im Sommersemester qualitativ und darauf aufbauend im Wintersemester quantitativ untersucht. In einer LV des Moduls wird jeweils ein theoretischer Input zuvor geliefert, auf Basis dessen im Rahmen der Projekt- LV an der praktischen Umsetzung gearbeitet wird. Dadurch haben Studierende die Möglichkeit konkrete Praxisprobleme theoretisch fundiert zu analysieren. Die Projekt- LV leistet die Transferarbeit. Lehr- und Lernziele sowie erstrebter Kompetenzerwerb seitens der Studierenden ist über die LV der Module hinweg sehr stark verwoben und durch unterschiedlichste didaktische Methoden in starker Anlehnung an das flipped classroom Konzept gesichert.

Nähere Beschreibung

An der FHWien der WKW wird unter anderem der wirtschaftswissenschaftliche Bachelorstudiengang Personalmanagement in berufsbegleitender und Vollzeit Variante angeboten. Der inhaltliche Ausgangspunkt des Bachelorstudiengangs Personalmanagement ist die Betriebswirtschaftslehre mit Querverbindungen zu sozialwissenschaftlichen, rechtlichen und volkswirtschaftlichen Inhalten.

Diese spiegeln sich in den fünf Säulen des Studiums wieder: Personalmanagement, Personalentwicklung & Training, Management & Organisation, rechtliche & wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie Business Research. Es ist das ausgesprochene Ziel des Studienganges, die Absolvent/innen in die Lage zu versetzen, Problemstellungen eigenständig und kritisch reflektiert lösen zu können. Die Lehrenden des Kurses arbeiten mit externen Auftraggeber/innen zusammen, welche aktuelle Problemstellungen des jeweiligen Unternehmens dem Jahrgang vorstellen. Diese Praxisprobleme werden in wissenschaftliche Forschungsfragen überführt und in weiterer Folge von den Studierenden zuerst theoretisch erarbeitet und in einem weiteren Schritt empirisch analysiert. Die Fragestellungen werden im Sommersemester qualitativ und im Wintersemester quantitativ untersucht. Durch diesen Aufbau erkennen die Studierenden die Einsatzmöglichkeiten und die Grenzen qualitativer und quantitativer Methoden und lernen auch den Mehrwert eines Mixed Method Designs, bzw. einer Datentriangulation besser zu bewerten.

Auftraggeber/innen können auch interne Forschungsteams sein, deren Projektauftrag die Verbindung von Forschung und Lehre bzw. forschungsgeleitete Lehre insbesondere in den Vordergrund stellt. Für beide Varianten, also Auftraggeber/innen aus Unternehmen sowie Auftraggeber/innen aus der Forschung konnte bisher durchwegs positives Feedback verzeichnet werden:

 

„Das Forschungsprojekt in Kooperation mit der FHWien hat uns als Plattform wichtige neue Impulse und v.a. gesicherte Erkenntnisse bzw. Daten gegeben, welche für uns wesentlich sind. Die Diskussion mit den Studierenden habe ich als äußerst interessiert und engagiert erlebt, gerne wieder!“ (Marcus Izmir, Gründer der Plattform DNA DasNeueArbeiten)

 

„Die bei uns im Unternehmen durchgeführte qualitative und quantitative Untersuchung durch die Studierenden hat uns sehr viele Impulse gegeben. Die Endberichte waren sehr aufschlussreich und vieles konnte auch nochmals in der Endpräsentation diskutiert werden. Wir haben auch bereits Handlungsempfehlungen bei uns im Unternehmen durch diverse Programme umgesetzt.“ (Christian Bauer, Leitung Personalentwicklung & Recruiting, Wiener Linien)

 

Wissenschaftliches Arbeiten und Business Research im Bachelorstudiengang Personalmanagement

Im ersten Semester findet die LV „Wissenschaftliches Arbeiten“ statt (3 ECTS), welche die Studierenden erstmals an ein wissenschaftliches Forschen und Schreiben heranführt. Im zweiten Semester folgt dann das integrative Modul Business Research 1, welches die LV „Methoden der empirischen Sozialforschung“ und „Projekt 1“ umfasst; im dritten Semester folgt das kumulative Modul „Business Research 2“, welches die LV „Statistik“ und „Projekt“ beinhaltet.

 

Allgemeines didaktisches Ziel der Module Business Research im zweiten und dritten Semester:

Die Module Business Research zeichnen sich dadurch aus, dass unterschiedliche Lehr- und Lernformen abwechselnd Anwendung finden: Vorträge der Lehrenden, Übungen, Workshop-Charakter durch Kleingruppenarbeiten und Blended-Learning Aktivitäten mit Selbstlernphasen. Diese Lehrformen sind stark an dem Blended-Learning Konzept orientiert: Selbstlernphasen, in denen sich die Studierenden mit bspw. dem Artikelreader beschäftigen, Präsenzphasen, welche zur Vertiefung durch Inputs der Lehrenden bzw. Coaching in Kleingruppen dienen. Selbstlernphasen, welche zur Ausarbeitung von Aufgaben dienen und letzten Endes Abgaben, welche zur Vorbereitung der jeweils nächsten Präsenzphase herangezogen werden. Der Kompetenzerwerb wird basierend auf den Inhalten des Studienplans im jeweiligen Semester auf die einzelnen LV-Termine heruntergebrochen und dafür jeweils klar Lehr- und in weiterer Folge Lernziele formuliert. Um eine optimale Gruppenarbeit zu gewährleisten, wird der Jahrgang von rund 40 Studierenden in ca. sechs Kleingruppen geteilt. Der gesamte Jahrgang arbeitet normalerweise an der gleichen Hauptfragestellung, doch unterscheiden sich die Sub-Forschungsfragen sowie die Zielgruppen der einzelnen Kleingruppen im qualitativen Teil bzw. die zu überprüfenden Hypothesen im quantitativen Teil. Damit können empirische Fragestellungen komplex untersucht werden und es ist eine realitätsnahe Projektarbeit, denn Studierende erleben auf Grund der zufälligen Gruppenzusammensetzung Konflikte, wie sie auch in realen Arbeitssituationen entstehen und müssen hierfür eigene Lösungsstrategien entwickeln. Damit wird eine sofortige Praxisanwendung der theoretisch erarbeiteten Methodeninhalte möglich, denn Fragen kommen über die Umsetzung des Gelernten. Durch die Arbeit an konkreten Praxisfällen zeigt sich eine unmittelbare Ergebnisrelevanz, was in weiterer Folge die Wertschätzung der eigenen Forschungsarbeit erhöht und den Mehrwert sofort erkennbar macht. Die hier gelernten Kompetenzen können bei der Verfassung der Bachelorarbeit 1 und 2 angewendet werden.

 

Verzahnung im Detail – die konkrete Umsetzung: Business Research 1

Das Modul Business Research 1 (6 ECTS/4 SWS) besteht aus zwei LV: „Methoden Empirische Sozialforschung“ und „Projekt 1“, welche in jeweils 8 LV-Blöcken zu vier Lehreinheiten á 45 Minuten organisiert sind. Während der theoretische Input in „Methoden Empirische Sozialforschung“ durchgenommen wird, ist die praktische Anwendung des Erlernten im Rahmen des Praxisprojektes vorgesehen. Zwischen den beiden LV gibt es immer wieder Blended Learning Aktivitäten der Kleingruppen, deren Output in einer der beiden LV wiederaufgenommen und dazu Feedback gegeben wird. Die Organisation der Präsenzblöcke erstreckt sich über das gesamte Semester mit Start Mitte Februar und Ende mit Ende Juni. Die Abstände zwischen den einzelnen LV-Terminen konnte aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre optimiert werden. Der erste theoretische Input erfolgt im Rahmen der LV „Methoden Empirische Sozialforschung“ mit einem Einblick in die Forschungskonzeption und Methodologie sowie des Sensibilisierenden Konzepts. Mit diesem theoretischen Hintergrundwissen kommen die Studierenden in den ersten Termin der Projekt-LV, wo es eine kurze Einführung zur Wichtigkeit von Evidenzbasiertem Personalmanagement gibt, sowie die Projektauftraggeber/innen die Projektthemen vorstellen. Die Projektauftraggeber/innen stehen normalerweise ca. 2 Monate vor LV-Start fest, somit kann gewährleistet werden, dass ein passender Artikel-Reader (durchschnittlicher Umfang ca. 60 Seiten) von den Lehrenden recherchiert und den Studierenden zur Verfügung gestellt werden kann. Dieser liegt 3 Wochen vor LV-Start in der Bibliothek als Kopiervorlage auf, um somit eine adäquate Vorbereitung gewährleisten zu können. Nachdem die Projektauftraggeber/innen das Thema vorgestellt haben, geht es in einem Kleingruppensetting daran das Praxisproblem als eine wissenschaftliche Forschungsfrage zu formulieren, sowie bereits erste Überlegungen zur Konkretisierung des Untersuchungsgegenstandes, sowie –objektes anzustellen. Jeder Lehrende betreut maximal zwei Gruppen und steht während der gesamten Zeit als Coach für offene Fragen den Gruppen zur Verfügung. Die Aufgabe der Studierenden nach dem LV-Termin ist in weiterer Folge die Finalisierung und Abgabe eines aus der Literatur entwickelten sensibilisierenden Konzeptes, welche im zweiten LV-Termin „Methoden Empirische Sozialforschung“ aufgegriffen werden. Hier geht es darum die Erarbeitungen der Studierenden zu diskutieren und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen, sowie klar die Verbindung von theoretischem Input und der Gruppen-Ausarbeitungen aufzuzeigen. Die Projektleitungen dokumentieren das Feedback, welches in weiterer Folge in das Sensibilisierende Konzept eingearbeitet wird. Der nächste LV-Termin „Methoden Empirische Sozialforschung“ beinhaltet einen Theorie-Input zu Interviewleitfäden und Fragetechniken. In der nächsten LV-Einheit „Projekt“ werden die überarbeiteten Sensibilisierenden Konzepte als Grundlage für die Arbeit an den Interviewleitfäden herangezogen. Gibt es eine große Forschungsfragestellung, mit dem sich der gesamte Jahrgang beschäftigt, werden zumeist von den Lehrenden die einzelnen Sensibilisierenden Konzepte zusammengefasst, um somit mit einem weiterarbeiten zu können. Die Finalisierung und Abgabe der Interviewleitfäden wird als E-Learning Abgabe behandelt. Jede Abgabe der Studierenden erhält umfassendes Feedback. Die finale Revision des Interviewleitfadens erfolgt in der nächsten LV-Einheit „Methoden Empirische Sozialforschung“. Des Weiteren gibt es einen theoretischen Input zu dem Thema Datenerhebung mittels qualitativer Interviews. In der nächsten LV „Projekt“ geht es an das tatsächliche Umsetzen. Die Studierenden werden in 3er-Teams eingeteilt, welche aus eineR Interviewer/in, eineR Interviewten, sowie eineR Beobachter/in bestehen. Abhängig vom Thema und Auftraggeber/in werden Rollen für die interviewte Person geschrieben, da die Art und Weise der Interviewführung an den/die Interviewpartner/in angepasst werden muss. Die drei beteiligten Personen gehen dann in das Probeinterview mit dem finalen von den Gruppen erarbeiteten Interviewleitfaden. Alle sind aufgefordert, sich Notizen zu machen, falls etwas auffällt. Hierfür wird ein Reflexionsbogen zur Verfügung gestellt. Am Ende des Interviews geben alle Feedback und es erfolgt eine finale Reflexion sowie notwendige Adaption des Interviewleitfadens im Plenum in der Großgruppe. Ab diesem Zeitpunkt startet die dreiwöchige Feldphase in der die Studierenden immer in 2er-Teams Interviews führen. Die Menge der Interviews ist grundsätzlich so kalkuliert, dass jedeR Studierende ein Interview selbst führt und bei einem als Beobachter/in dabei ist. Die nächsten zwei LV-Termine „Methoden Empirische Sozialforschung“ befassen sich mit den Themen weiterer Möglichkeiten qualitativer Datenerhebung, sowie der qualitativen Inhaltsanalyse nach Meuser & Nagel und die Darstellung von Auswertungsergebnissen, während in der Projekt-LV das erste Interview im Feld reflektiert wird, sowie ein Input zur Transkription gegeben wird. In der nächsten LV wird aufbauend auf dem Theorie-Input zu Auswertungsverfahren praktisch an den bereits transkribierten Interviews in den Kleingruppen gearbeitet. Es hat sich gezeigt, dass die qualitative Auswertung gleicher Transkripte durch mehrere Studierende und in weiterer Folge Diskussion über bspw. unterschiedlich gewählte Sinneinheiten, bzw. divergierende Paraphrasen von den Studierenden als sehr hilfreich gesehen werden kann. Weitere Feedbackschleifen für die finale Endpräsentation vor dem Auftraggeber bzw. dem Endbericht sind in den letzten Wochen vorgesehen, sowie eine Coaching-Einheit, in der es um individuelle offene Fragen der Kleingruppen geht.

Die Lehrenden beider Kurse geben den Studierenden fachliche Orientierung im Rahmen der theoretischen Inputs, regen jedoch durch eingebaute Blended Learning Phasen zum Selbststudium an, um somit die Aktivität und Eigenverantwortung der Studierenden zu wecken (Anlehnung an das Konzept Flipped Classroom). Insbesondere in der LV Projekt wird mit den Studierenden stark in einem interaktiven Setting gearbeitet. Hierbei kommt die veränderte Rolle des Lehrenden klar zum Ausdruck: weg von einem Vortragenden, hin zu einem Coach und Lernbegleiter/in.

 

Verzahnung im Detail – die konkrete Umsetzung: Business Research 2

Ähnlich wie im Sommersemester gestaltet sich die Verzahnung der Lehrinhalte im Wintersemester, nur mit dem Unterschied, dass basierend auf der Theorie und den qualitativen Ergebnissen des Sommersemesters nun quantitativ weitergearbeitet wird. Die Verzahnung erfolgt nun zwischen den zwei LV „Statistik“ und „Business Research 2“.

 

Wir freuen uns umso mehr, dass wir neben den Rückmeldungen unserer Projektpartner/innen auch auf zahlreiche positive Rückmeldungen der Studierenden zurückgreifen können:

 

„Ich fand es super, dass es durch die Verbindung von Lehre und Forschung quasi ein „learning by doing“ war. Wenn ich das gerade Gelernte gleich einsetzen kann, bleibt bei mir einfach am meisten hängen und so wurde aus einem eher trockenen Stoff ein spannendes Projekt.“ (Esther Stocker, Studentin)

 

„Die Verbindung von Forschung und Lehre hat mir sehr gut gefallen, weil Studierende so nicht nur Faktenwissen präsentiert bekommen, sondern auch selbst ins Feld gehen können. Das Thema selbst wird so viel greifbarer und damit auch spannender und praxisrelevant. Ich finde auch, dass es eine gute Gelegenheit für Studierende ist, schon am Anfang des Studiums zu forschen und vielleicht ein Interesse für eine spätere wissenschaftliche Tätigkeit zu entdecken.“ (Sonja Thury, Studentin)

Positionierung des Lehrangebots

Pflichtlehrveranstaltungen in den Modulen Business Research 1 & 2 im Bachelorstudium Personalmanagement (Vollzeit und berufsbegleitend), 2. und 3. Semester

Weiterführende Information


Das Beispiel wurde für den Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre 2017 nominiert.