Inhalte der Lehrveranstaltung „Grundlagen Maschinenbau“ für Smartphones

Konzept

Ziele

Ziel des (laufenden) Projekts: Entwicklung und Dokumentation einer für Smartphones aufbereiteten Lehrveranstaltung.

Kurzzusammenfassung

Bei dem vorgestellten Projekt geht es darum berufsbegleitend studierenden Menschen möglichst viele Zugänge zu Lehr- bzw. Lerninhalten zur Verfügung zu stellen. Außerdem soll auf allen diesen Zugängen mit einer passenden Didaktik gearbeitet werden. Die weite Verbreitung von Smartphones in Österreich (http://www.news.at/a/smartphones-studie-oesterreich-2013) wird als eine Möglichkeit gesehen viele Adressat/inn/en zu erreichen ohne dabei einen außergewöhnlichen Zusatzaufwand zu verursachen. Insgesamt ist dieses konkrete Projekt Teil der Vision des Studiengangs Technisches Vertriebsmanagement (TVM) in Zukunft (ca. 2016-2019) zumindest an einem Abend pro Woche ortsunabhängige Lehrveranstaltungen anzubieten. Die Teilnahme an diesen Lehrveranstaltungen ist lediglich zeitabhängig und erfordert einen Internetzugang über PC, Laptop oder Smartphone. Damit soll einerseits die Anwesenheitspflicht an Fachhochschulen gewährleistet sein und andererseits der Reiseaufwand der Student/inn/en sowie der Raumaufwand an der Fachhochschule minimiert werden. Link zum TVM: http://www.fh-vie.ac.at/Studium/Bachelor/Technisches-Vertriebsmanagement.

Nähere Beschreibung

Kontext des Projekts:
Bei dem Projekt „Inhalte der Lehrveranstaltung >Grundlagen Maschinenbau< für Smartphones“ handelt es sich um ein Fragment im Zusammenhang mit zwei fundamentalen Forschungssträngen an der Fachhochschule des bfi Wien. Der erste Forschungsstrang ist verortet in dem Forschungsfeld „Studiengangsspezifische Forschung der Fachhochschule des bfi Wien“ (http://www.fh-vie.ac.at/Forschung/Forschungsfelder/Studiengangsspezifische-Forschung). Dieser Forschungsstrang beinhaltet u. a. die Punkte Lehre, Didaktik und E-Learning. Der zweite Forschungsstrang ist verortet in der Habilitationsbestrebung „Interventionswissenschaft in Aktion“ (http://www.uni-klu.ac.at/onlinebroschueren/universitaet/weiterwachsen/#44). Dieser Forschungsstrang beinhaltet u. a. die Punkte FH-Organisation, Forschungsprojekte und Didaktik. Die wissenschaftliche Basis für das Projekt ist durch die Interventionswissenschaft gegeben. Dabei ist der Grundgedanke, dass Organisationen bei gelingender Selbstreflexion lernfähig sind (http://prezi.com/qvipwpehag-l/zum-lernen-einer-organisation/).

In diesem Sinne wird die IST-Situation einer konkreten Lehrveranstaltung, nämlich „Grundlagen des Maschinenbau“ unter Einbeziehung des betroffenen Lektors und der betroffenen Student/inn/en dazu verwendet, um diese weiterzuentwickeln und insbesondere für zukünftige Student/inn/en zu optimieren und zwar vor allem in Hinblick auf das Verhältnis Lernaufwand zu Lernergebnis. Gleichzeitig wird dabei darauf geachtet, dass verallgemeinerbare Ergebnisse generiert werden, die auch auf andere Lehrveranstaltungen innerhalb der Fachhochschule bzw. generell in den Hochschulbereich übertragbar sind.

Damit der sehr weit gesteckte Kontext überschau- und bearbeitbar bleibt werden sukzessive entsprechende Einzelprojekte durchgeführt, die sich an dem hier dargelegten Kontext orientieren jedoch prinzipiell komplett abgegrenzte Fragmente sind. Das entspricht dem sogenannten „rollenden Setting“ der Interventionswissenschaft. Rollendes Setting bedeutet, dass die sukzessiv durchgeführten Einzelprojekte Ergebnisse und Erkenntnisse liefern die ihrerseits die Planung der nachfolgenden Projekte beeinflussen. Dadurch wird auch bei sehr komplexen Gegebenheiten eine eine praxisrelevante Vorgehensweise verwirklicht, die nicht Gefahr läuft sich zu sehr in „abgehobenen“ Theoriekonstrukten zu verstricken. Andererseits wird jedoch auch die konkrete Praxis ausreichend reflektiert um nicht in ein „Reparaturdienstverhalten“ zu verfallen, wo lediglich kurzfristig auftretende Probleme „quick and dirty“ gelöst werden, dabei jedoch „das große Ganze“ außer Acht gelassen wird.

Konkreter Inhalt des Projekts:
Der Inhalt des Projekts besteht daraus, bereits vorliegende Lehrinhalte der Lehrveranstaltung „Grundlagen des Maschinenbau“ so aufzubereiten, dass diese mittels einer speziellen Software von handelsüblichen Smartphones abgerufen werden können. Dazu sind einerseits didaktische und andererseits (software-)technische Aspekte zu beachten. Um zu einem validen Ergebnis zu gelangen werden die Student/inn/en als Feedback-Geber/innen in den Entwicklungsprozess mit einbezogen. Damit beinhaltet das Projekt folgende Schritte: Erarbeitung und Eingabe der Inhalte. Erster Testlauf auf Smartphones innerhalb der Lektor/inn/en-Community. Einarbeiten der Rückmeldungen aus der Lektor/inn/en-Community. Erster Testlauf mit den betroffenen Student/inn/en. Einarbeiten der Rückmeldungen der betroffenen Student/inn/en. Dies markiert auch das Ende des Projekts. Im besten Fall ist das Ergebnis die volle Integration der erarbeiteten Softwareanwendung in den Lehrbetrieb.

Begleitende Maßnahmen:
Zusätzlich zum eigentlichen Projekt werden noch zwei weitere begleitende Maßnahmen durchgeführt. Erstens werden studiengangsintern Bachelorarbeiten ausgegeben, die sich konkret mit Didaktik im Bereich des Einsatzes moderner Medien auseinandersetzen. Zweitens werden über die Initiative „Young Science“ (http://www.youngscience.at/home/) Schüler/innen als potenzielle Student/inn/en in den Entwicklungsprozess eingebunden um deren Bedürfnisse und Interessen zu  ermitteln und damit möglichst nah am „Puls der Zeit“ zu sein.