Kollegiale Hospitation

Umgesetzte Maßnahme

Ziele

- Förderung der Vernetzung der Lehrenden

- Förderung von Peer Learning als Instrument der Weiterbildung und Qualitätssicherung in der Lehre

- Förderung des Stellenwerts der Lehre und der Weiterentwicklung von Lehrkompetenz durch hochschulweite Verbindlichkeit regelmäßiger kollegialer Hospitationen

Beschreibung

Eine kollegiale Hospitation (KH) findet statt, wenn eine Kollegin oder ein Kollege in einer Lehrveranstaltung als Gast teilnimmt und anschließend zur beobachteten Lehreinheit Feedback gibt. Kollegiale Hospitationen bieten die Gelegenheit, wechselseitig Erfahrungen und didaktisches Know-how auszutauschen.

Bereits seit einigen Jahren wurden an der FH St. Pölten sehr positive Erfahrungen mit Kollegialen Hospitationen als Element des Lehrgangs „Zertifikat Hochschuldidaktische Kompetenz“ gesammelt. Seit Beginn des Studienjahrs 2014/15 ist die "Kollegiale Hospitation" nun für alle hauptberuflich Lehrenden (und vielbeschäftigte Nebenberufliche) eine verbindliche Weiterbildungsaktivität. Das große Potential dieses Peer-Learning-Ansatzes soll somit auf breiter Basis für die Weiterentwicklung der Lehrkompetenz nutzbar gemacht werden.

Im Sinne der Qualitätssicherung des Hospitationsprozesses wird ein vierteiliger Prozess durchlaufen:

a) das gemeinsame Vorgespräch
b) die Lehrveranstaltungsbeobachtung
c) das gemeinsame Auswertungsgespräch
d) eine abschließende kurze schriftliche Dokumentation aus beiden Perspektiven.

Eine kollegiale Hospitation (KH) findet statt, wenn eine Kollegin oder ein Kollege aus dem gleichen oder aus fachfremdem Gebiet in einer Lehrveranstaltung als Gast teilnimmt und anschließend zur beobachteten Lehreinheit Rückmeldungen gibt. Kollegiale Hospitationen bieten die Gelegenheit, wechselseitig Erfahrungen und didaktisches Know-how auszutauschen. Damit wird die Entwicklung analytischer und reflexiver Fähigkeiten gefördert.

Die sehr positiven Erfahrungen mit dem Modell der Kollegialen Hospitation im Rahmen des Lehrgangs „Zertifikat Hochschuldidaktische Kompetenz“ motivierten die Verantwortlichen an der FH St. Pölten, das Potential dieses Peer-Learning-Ansatzes auf breiterer Basis für die Hochschule nutzbar zu machen. Ende des Sommersemesters 2014 wurde daher im Kollegium eine flächendeckende Strategie der Kollegialen Hospitation beschlossen. Alle hauptberuflichen Lehrenden lassen mindestens einmal innerhalb von zwei Jahren eine Lehrveranstaltung durch einen Kollegen bzw. eine Kollegin hospitieren. Externe Lehrbeauftragte, die eine Lehrverpflichtung von mehr als 4 SWS pro Studienjahr haben, werden ebenfalls von hauptberuflich Lehrenden hospitiert.

Im Sinne der Qualitätssicherung des Hospitationsprozesses wird ein vierteiliger Prozess durchlaufen:

a) das gemeinsame Vorgespräch
b) die Lehrveranstaltungsbeobachtung
c) das gemeinsame Auswertungsgespräch
d) eine abschließende kurze schriftliche Dokumentation aus beiden Perspektiven.

Das „Service- und Kompetenzzentrum für Innovatives Lehren und Lernen“ („SKILL“) ist für das Prozessdesign, die Entwicklung unterstützender Leitfäden sowie bedarfsgerechter Fortbildungen und Beratungen verantwortlich. Im Einzelfall stehen SKILL-Mitarbeiter auch als Hospitationspartner zur Verfügung. Primär ist es jedoch das Ziel, Lehrende – idealerweise aus unterschiedlichen Fachrichtungen – miteinander zu vernetzen und so das „Voneinander Lernen“ in Sachen didaktischer Konzepte und Strategien systematisch auf der Organisationsebene zu verankern. Die Erfahrungen mit der KH werden begleitend evaluiert. Nach dem ersten Jahr der Umsetzung wird im Kollegium eine Zwischenbilanz gezogen und ggfs. erforderliche Nachjustierungen im Prozess vorgenommen.

Profitierende

  • Studierende
  • Lehrende