Anwendungsprojekt Gesundheitsförderung: Bewegungskampagne Demenz.Bewegt.Leben

Umgesetzte Maßnahme

Ziele

Das Anwendungsprojekt Gesundheitsförderung ist eine Lehrveranstaltung im Modul zum Themenkreis Gesundheitsförderung an den Studiengängen Gesundheits- und Pflegemanagement der Fachhochschule Kärnten. Nach Vermittlung theoretischer Grundlagen haben die Studierenden im Rahmen dieser Lehrveranstaltung die Gelegenheit, praxisorientiert zu arbeiten und ein eigenes Gesundheitsförderungsprojekt zu konzipieren und zu realisieren.

Beschreibung

Die Lehrveranstaltung "Anwendungsprojekt Gesundheitsförderung" an den Studiengängen Gesundheits- und Pflegemanagement der Fachhochschule Kärnten gibt den Studierenden die Gelegenheit, theoretisch erworbenes Gesundheitsförderungswissen in die Praxis umzusetzen. Dadurch lernen die Studierenden Projekte der Gesundheitsförderung zu konzipieren und zu realisieren. Im Wintersemester 2014/2015 fand die LV erstmalig statt und widmete sich der Entwicklung einer Bewegungskampagne für Menschen mit Demenz. Demenzielle Erkrankungen gelten als große gesundheits- sowie gesellschaftspolitische Herausforderung und die Entwicklung von Maßnahmen zur Versorgung der Betroffenen hat höchste Priorität. Körperliche Bewegung ist hier ein wertvoller Ansatz, den es zu propagieren gilt - bei den Betroffenen, deren Angehörigen und den im Gesundheitswesen Tätigen. Hier leistet die Bewegungskampagne "Demenz.Bewegt.Leben" einen innovativen Beitrag.

Die Lehrveranstaltung "Anwendungsprojekt Gesundheitsförderung" an den Studiengängen Gesundheits- und Pflegemanagement der Fachhochschule Kärnten gibt den Studierenden die Gelegenheit, theoretisch erworbenes Gesundheitsförderungswissen in die Praxis umzusetzen. Dadurch lernen die Studierenden Projekte der Gesundheitsförderung zu konzipieren und zu realisieren. Im Wintersemester 2014/2015 fand die LV erstmalig statt und widmete sich der Entwicklung einer Bewegungskampagne für Menschen mit Demenz. Demenzielle Erkrankungen gelten als große gesundheits- sowie gesellschaftspolitische Herausforderung und die Entwicklung von Maßnahmen zur Versorgung der Betroffenen hat höchste Priorität. Körperliche Bewegung ist hier ein wertvoller Ansatz, den es zu propagieren gilt - bei den Betroffenen, deren Angehörigen und den im Gesundheitswesen Tätigen. Hier leistet die Bewegungskampagne "Demenz.Bewegt.Leben" einen innovativen Beitrag.
Drei Teilprojektgruppen arbeiteten an der evidenzbasierten Entwicklung unterschiedlicher Informationsmaterialien: Teilprojektgruppe 1 (N. Breunig, M. Herrenhof, C. Jank, E. Miji?, C.Frey) entwickelte ein Poster sowie eine Postkartenserie, die Bewegungsarten für Menschen mit Demenz darstellen und deren Auswirkungen in einprägsamen Statements zusammenfassen. Teilprojektgruppe 2 (A. Griesser, S. Kumb, L. Peißl, J. Trost, P. Zwerger) widmete sich der Gestaltung eines Informationsfaltblattes, das sich in erster Linie an Angehörige von Menschen mit Demenz wendet. Darin werden evidenzbasierte Informationen zur Bedeutsamkeit von Bewegungsförderung bei Menschen mit Demenz sowie Empfehlungen zur Bewegungsunterstützung bereitgestellt. Teilprojektgruppe 3 (M. Gruber, M. Hedenik, A.-T. Mark, P. Mautz, M. Pesserer) erstellte ein Drehbuch und ein Storyboard als Grundlage für ein Video. Das Video liefert Fakten rund um negativ und positiv intonierte Aspekte von Demenzerkrankungen, greift das Thema Bewegung im Alltag auf und leistet durch die Betonung einer ressourcenorientierten Sichtweise einen wichtigen Beitrag zur Entstigmatisierung von Menschen mit Demenz.
Die Studierenden hatten in weiterer Folge auch die Gelegenheit, an der Dissemination der Materialien zu partizipieren: Die Entwicklung von Kurzbeschreibungen der Teilprojekte, die Erstellung einer Projekthomepage (siehe dazu http://www.fh-kaernten.at/de/gesundheit-soziales/bachelor/gesundheits-und-pflegemanagement/projekte-von-studierenden/demenzbewegtleben.html) sowie die Pressearbeit zur Bewegungskampagne standen hier im Vordergrund. Die Lehrveranstaltung leistet einen wichtigen Beitrag zur Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis der Gesundheitsförderung und wird zukünftig immer im Wintersemester angeboten werden. Die Themen, die im Zuge der Projekte bearbeitet werden, werden sich dabei stets ändern. Die Studierenden haben nicht nur die Möglichkeit, praktische Erfahrungen im Bereich der Gesundheitsförderung zu sammeln, sondern können so auch wichtige Beiträge für Gesundheitsförderung in der Region liefern.

Mehrwert

  • Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis der Gesundheitsförderung
  • Liefern eines Beitrages zur regionalen Gesundheitsförderung und damit Arbeit im Sinne des Konzepts gesundheitsfördernder Hochschulen
  • Unterstützung problemorientierten, aktiven Lernens

Profitierende

  • Studierende
  • Lehrende
  • die Region

Aufwand

  • zusätzlicher Zeitaufwand für die Lehrende v.a. durch die weiterführende Dissemination
  • Kosten für die Erstellung der Drucksorten

ÖH-Ansprechpartner/in

Franziska Buttazoni, MA