Feldkirchener OECD-Konferenz

Umgesetzte Maßnahme

Ziele

Hauptziel dieser Veranstaltung ist es, „Forschungsalltag“ mit all seinen Freiheiten und Unsicherheiten erlebbar zu machen und eine Möglichkeit zu schaffen, Gelerntes sowohl auf der Methodenebene als auch auf der Inhaltsebene sehr selbstständig anzuwenden.
Daneben wird bei dieser Veranstaltung eine Vielzahl von Kompetenzen in den Bereichen Sach-, Methoden-, Selbst- und Interaktionskompetenz angesprochen, wie etwa der Umgang mit den OECD-Gesundheitsdaten, die Vertrautheit mit ökonomischen Kennzahlen internationaler Gesundheitssysteme, das eigenständige Finden einer relevanten Forschungsfrage, Auswahl und Anwendung von (statistischen) Methoden oder die Präsentation und Diskussion der eigenen Ergebnisse auf einer Konferenz.

Beschreibung

Die Feldkirchener OECD-Konferenzen bilden einen Ansatz forschenden Lernens. Dabei werden die Studierenden zu einer Studiengangs-internen Konferenz eingeladen und durchlaufen während eines Semesters die üblichen Phasen eines Forschungsprojektes bis zur Erstellung eines Forschungspapiers und der Präsentation auf einer Konferenz.

Lehr-/Lernziele
Hauptziel dieser Veranstaltung ist es, „Forschungsalltag“ mit all seinen Freiheiten und Unsicherheiten erlebbar zu machen und eine Möglichkeit zu schaffen, Gelerntes sowohl auf der Methodenebene als auch auf der Inhaltsebene sehr selbstständig anzuwenden.
Daneben wird bei dieser Veranstaltung eine Vielzahl von Kompetenzen in den Bereichen Sach-, Methoden-, Selbst- und Interaktionskompetenz angesprochen.
• Lernen mit den international häufig verwendeten OECD-Gesundheitsdaten umzugehen und deren Möglichkeiten und Grenzen einzuschätzen
• Vertrautheit mit ökonomischen Kennzahlen internationaler Gesundheitssysteme
• Aneignung eines „Gefühls“ für unterschiedliche Größen im internationalen Vergleich von Gesundheitssystemen
• Eigenständiges Finden einer relevanten Fragestellung
• Auswahl und Anwendung von (statistischen) Methoden
• Darstellung von quantitativen Ergebnissen in einem Forschungspapier
• Präsentation und Diskussion der eigenen Ergebnisse auf einer Konferenz
• Selbstorganisation in Kleingruppen
Lehrkonzept
Um Forschung in der Lehre erlebbar zu machen, werden Studierende des Studiengangs Gesundheits- und Pflegemanagement zu einer hochschulinternen Forschungskonferenz eingeladen, auf welcher sie eigene Forschungsergebnisse vorstellen sollen. Dazu organisieren sich die Studierenden in kleinen Forschungsteams und entwickeln jeweils eine eigene Forschungsfrage. Diese soll während des Semesters auf der Grundlage der Daten der OECD-Gesundheitsdatenbank beantwortbar sein. Die Ergebnisse werden in einem Forschungspapier zusammengefasst. Die Forschungspapiere durchlaufen einen anonymisierten Peer-Review-Prozess. Dabei beurteilen sich die Forschungsgruppen gegenseitig. Danach erhalten die Gruppen, die Gelegenheit, ihre Forschungspapiere entsprechend der Reviews anzupassen. Schließlich präsentieren die Forschungsteams ihre Ergebnisse auf der Feldkirchener OECD-Konferenz und stellen sich einer Diskussion. Die Veranstaltung endet mit einem ausführlichen, gruppenspezifischen Feedbackgespräch mit den Lehrenden.
Erfahrungen
Das Lehrkonzept funktioniert - zumindest beim ersten Durchlauf eine nicht selbstverständliche Erfahrung. Bei aller Freiheit für die Studierenden ist die Vorgabe klarer Rahmenbedingungen und insbesondere eines strikten Zeitplans ein wichtiger Erfolgsfaktor. Aufgrund der Erfahrungen aus den ersten Durchgängen werden zwei zusätzliche Lehreinheiten angeboten zum Umgang mit aggregierten Daten sowie zur Ergebnisdarstellung in Form von Tabellen und Grafiken, was die Qualität der Arbeiten in diesen Punkten merklich verbessert hat. Seit der V. Konferenz wird die Veranstaltung - mit guten Erfahrungen - auf Englisch durchgeführt.
Einsatzbereich
Die Veranstaltung wird im dritten Semester des Bachelorstudiengangs Gesundheits- und Pflegemanagement eingesetzt. Die Veranstaltung eignet sich aber in jedem Fall auch für den Einsatz in einem Masterstudiengang im Bereich Gesundheitsmanagement, Gesundheitsökonomie oder Public Health.

Profitierende

  • Studierende