Kompetenzlevelkatalog

Konzept

Ziele

Katalog an praktischen Fertigkeiten, welche an allen Medizinuniversitäten Österreichs unterrichtet werden sollen, abgestuft nach 3 Kompetenzstufen.

Beschreibung

Studierende der Humanmedizin treten nach den ersten Semestern in Kontakt mit Patientinnen und Patienten im Rahmen einer mehrwöchigen Tätigkeit zum Erwerb von Berufspraxis (Famulatur) an Krankenhäusern. Im 11. und 12. Semester beginnen sie eine praktische Ausbildung im klinisch-praktischen Jahr (KPJ). Ziel des Projekts war es, vor Eintritt in die Famulatur jene Fähigkeiten zu vermitteln, die dort erforderlich sind („Famulaturreife“), analog vor Eintritt in das KPJ („KPJ-Reife“) und analog nach Beendigung des Studiums („Approbationsreife“).

Die praktischen Fertigkeiten wurden in einem gemeinsamen Verfahren gelistet und dann danach bewertet, ob sie für Famulaturreife, KPJ-Reife oder Approbationsreife erforderlich sind. Der danach erstellte Kompetenzlevelkatalog stellt nun die Basis für die Umsetzung in die Curricula der österreichischen Medizinuniversitäten dar. Er stellt die Basis dafür dar, dass alle Studierenden bei Antritt einer Famulatur in einem österreichischen oder ausländischen Krankenhaus ausreichende praktische Fähigkeiten besitzen, dass mit Beginn des KPJ grundlegende praktische Fertigkeiten vorausgesetzt werden können, und dass nach Abschluss desselben mit Ende des Medizinstudiums definierte praktische Fertigkeiten von den Studienabgängern beherrscht werden.

Die Umsetzung in die Studienpläne ist Aufgabe der einzelnen Universitäten. Die Prüfung praktischer Fähigkeiten ist aufwändig (Einheitliche Fallpräsentation durch Schauspieler/innen etc.) und wird durch das gegenständliche Projekt nicht geregelt. Sie ist Gegenstand eines laufenden Projekts.