Herausforderung Masterarbeit im Double Degree Programm

Umgesetztes Projekt

Ziele

Das Department Wirtschaft der Fachhochschule Burgenland ist seit 25 Jahren bekannt für seine Studiengänge mit einzigartigen Kombinationen aus internationalen Beziehungen und spezieller Betriebswirtschaftslehre. Als Vorreiter im Bereich der Joint PhD-Programme (seit 2017) mit Partneruniversitäten in Mittel- und Osteuropa verfügt die Institution über wertvolle Erfahrung in der internationalen hochschulübergreifenden Curriculumentwicklung. Die Angebote der Fachhochschule sprechen dank ihrer straffen Organisation, praxisnaher Lehre und individueller Betreuung speziell berufstätige Studierende an und ermöglichen die akademische Höherqualifizierung von Menschen unterschiedlichster Bildungsbiographien und Lebenssituationen.

 

2018 startete das erste Double Degree-Programm in englischer Sprache auf Masterniveau als Kooperation zwischen dem Master Internationale Wirtschaftsbeziehungen (Vertiefung International Marketing) der FH Burgenland in Eisenstadt und dem Master of Business Administration der Ilia State University in Tiflis, Georgien. Beide Studienangebote sind nach Bologna organisiert, umfassen 120 ECTS-Punkte und sind berufsbegleitend organisiert, d.h. die Präsenzveranstaltungen finden am Wochenende oder abends statt und werden durch Online-Lehre flankiert. Das Double Degree-Programm wird derzeit im Rahmen des Erasmus-Programms finanziert und ermöglicht den StipendiatInnen die Deckung der Lebenskosten für ein Semester im Gastland. Im 2. Semester verbringen bis zu fünf Studierende aus Tiflis (in Folge: ISU) ihr Studiensemester an der FH Burgenland in Eisenstadt, im 3. Semester werden bis zu fünf Studierende aus Eisenstadt (in Folge: FHB) an die Ilia State University entsendet. Die Studienorganisation ermöglicht es, dass die insgesamt 10 StipendiatInnen während des gesamten Austauschjahres im Lernverband zusammen Lehrveranstaltungen besuchen und einander als Peers durch Erfahrungsaustausch begleiten.

 

Um den Double Degree-Studierenden die bestmögliche Unterstützung und Begleitung während der Masterarbeit zu geben, wurde ein gemeinsamer Prozess entwickelt und umgesetzt.

Kurzzusammenfassung

Das Projekt beschreibt die Umsetzung eines institutionenübergreifenden Masterarbeitenprozesses, der für das Double Degree Programm der FH Burgenland und der Ilia State University in Tiflis, Georgien entwickelt wurde. Die georgischen Studierenden verbringen ihr 2. Semester an der FH Burgenland, die österreichischen Studierenden sind im 3. Semester an der Ilia State University. In beiden Studiengängen stellt die Masterarbeit einen gewichtigen Teil im Studium dar, welcher im Rahmen des Double Degrees von beiden Hochschulen gemeinsam beurteilt wird. Insofern ist es essentiell, dass in den Erstellungsprozess Lehrende beider Hochschulen eingebunden werden, um die Studierenden optimal beim Schreiben zu unterstützen. Aufgrund der geografischen Verteilung der Studierenden und Lehrenden ist ein mehrstufiges Konzept erforderlich, das Präsenz- und Fernlehre kombiniert. Die Angleichung von Prozessen sowie der regelmäßige Austausch von Studiengangsleitung, Lehrenden und Studierenden ist eine sehr gute Möglichkeit, gegenseitig voneinander zu lernen und die eigenen Abläufe zu reflektieren und zu optimieren.

Summary

The project describes the implementation of a cross-institutional master thesis process developed for the double degree programme of the University of Applied Sciences Burgenland and Ilia State University in Tbilisi, Georgia. The Georgian students spend their 2nd semester at the UAS Burgenland, the Austrian students study in their 3rd semester at Ilia State University. In both curricula, the Master's thesis represents a significant part of the studies and it is evaluated by both universities. In this respect, it is essential that lecturers from both universities are involved in supervising the writing process in order to properly guide the students. Due to the fact that students and lecturers come from different countries, a multi-level concept is required that combines classroom and distance learning. The alignment of processes as well as the regular exchange of information between the programme directors, lecturers and students presents very good opportunities for mutual learning and reflection of one's own study and learning processes.

Nähere Beschreibung

Double Degree „International Marketing“ auf Masterniveau: Herausforderung Masterarbeit

 

Der Prozess der Masterarbeitsbetreuung nimmt im Double Degree-Programm eine wichtige Stellung ein und wurde von beiden Partnerinstitutionen als Herausforderung erkannt. Zu Beginn der Kooperation wurde rasch klar, dass die Rahmenbedingungen für Masterarbeiten von gegensätzlichen Länder-, Unternehmens- und Wissenschaftskulturen geprägt sind. Die extremsten Unterschiede betrafen die Praxis des gemeinschaftlichen vs. individuellen Verfassens der Arbeit, die Intensität der institutionellen Begleitung (3 Semester vs. 1 Semester), und die Anforderungen hinsichtlich Umfang und wissenschaftlicher Methodenstandards.

 

Damit die Masterarbeiten der StipendiatInnen die Qualitätsstandards beider Partnerinstitutionen erfüllen, wurde für die erste Kohorte (SS 2018 bis WS 2018/19) ein Entwicklungsteam aus ProfessorInnen, StudiengangsleiterInnen und QualitätsmanagerInnen beider Institutionen gebildet. Nach Sichtung und Bewertung der Prozesse an beiden Institutionen entschied man sich für ein Co-Supervisionssystem, in dem jeweils ein/e Lehrende/r aus jeder Institution die StipendiatInnen von der Konzepterstellung bis zum Endergebnis der Masterarbeit begleitet. Nach einer Reflexion des ersten Durchgangs wurden Rahmenbedingungen, Lehrmaterialien, Prozess und Beurteilungsschema in beiden Institutionen angepasst. Der überarbeitete Prozess wurde in der zweiten Kohorte von SS 2019 bis WS 2019/20 mit dem gewünschten Erfolg angewendet. Die folgende Beschreibung bezieht sich auf diesen Zeitraum und die zweite Kohorte, bestehend aus vier FHB Studierenden und fünf ISU Studierenden.

 

2. Semester: Forschungsmethoden und Themenfindung (Ort: FHB)

 

Das zweite Semester wird in Eisenstadt absolviert. Im Seminar „Research, Development and Innovation Methods“ mit 6 ECTS-Punkten erwerben die Studierenden Kompetenzen der guten wissenschaftlichen Praxis aus dem Bereich des Marketing. Sie lernen wissenschaftliche Literatur selbständig kritisch zu rezipieren, fokussierte Forschungsfragen zu formulieren, mittelanspruchvolle Forschungsdesigns weitgehend selbständig zu entwickeln und umzusetzen und wissenschaftliche Vorgehensweisen und Ergebnisse fundiert, korrekt und verständlich zu präsentieren und zu vertreten. Der didaktische Ansatz ist die Flipped-Classroom-Methode. Die Vermittlung der Inhalte erfolgt durch den Online-Kurs „Academic Writing Online“ (Hauptfeld et al. 2016), der von einem FHB-geführten internationalen Konsortium im Rahmen eines Erasmus+ Projektes entwickelt wurde. In diesem Zusammenhang wurden auch vielfältige neue Lernmaterialien erstellt, welche ebenfalls auf den Tools des Online-Kurses „Academic Writing Online“ basieren.

 

Der Kurs bietet mehrere Module vom wissenschaftlichen Arbeiten über empirische Methoden, bis hin zum Selbstcoaching für Studierende. Besonders geeignet ist der Kurs nicht nur wegen der kurzweiligen Sequenzen aus Text, Videos und Übungen, sondern vor allem durch die Mehrsprachigkeit. Dieselben Inhalte können im exakt gleichen Umfang auf Deutsch und Englisch abgerufen werden. Dies ermöglicht es, im 2. Semester die englischsprachigen Double-Degree-Studierenden und die regulären Studierenden in der gleichen Gruppe zu führen und gemeinsames Lernen zu ermöglichen. Im Präsenzunterricht werden die Inhalte vertieft und an eigenen Themenstellungen angewendet. Neben klassischen Methodenübungen wählen Studierende einen wissenschaftlichen Artikel, der anhand der PQ4R Technik (Zitat AutorInnen) und mit speziellen Techniken (Mindmap, Exzerpieren und Randnotizen) analysiert und präsentiert wird.

 

Das wichtigste Ziel des Seminars ist es, den ersten Themenentwurf für die Masterarbeit in mehreren Iterationen zu entwickeln. Die Konzeptpräsentationen finden in der jeweils gewählten Sprache (Deutsch oder Englisch) der Masterarbeit statt. Nach einer Diskussion in der Präsenzphase mit Übungen zum Peer-Feedback werden die Themenentwürfe überarbeitet und freigegeben. Vor dem Sommer stellen die LV-LeiterInnen den Zeitplan und die Arbeitsaufträge für das 3. Semester vor. Ab diesem Zeitpunkt werden die Double Degree-Studierenden für ein Semester als separate Gruppe geführt und steigen in das Co-Supervisionssystem ein.

 

3. Semester: Master Thesis Seminar unter Co-Supervision (Ort: ISU, online)

 

Das dritte Semester bildet das Herzstück des dargestellten Konzepts. In diesemSemester studieren ISU- und FHB-StipendiatInnen in Tiflis an der Ilia State University. Im Lehrplan der ISU ist die Konzeptentwicklung nicht vor dem 4. Semester vorgesehen. Daher wurde im Rahmen des regulären FHB-Seminars zur Masterarbeit („Master Thesis Seminar“) als zusätzlicher Service für die ISU Studierenden die Teilnahme an Online-Coachings entlang von drei Entwicklungsstufen des Masterarbeitskonzeptes angeboten. Das didaktische Konzept wird bereits seit einigen Jahren erfolgreich in Masterstudiengängen der FH Burgenland angewendet und wurde für das Double-Degree-Programm angepasst. Double Degree Studierende der FHB und der ISU nehmen gemeinsam am Online-Seminar teil.

Grundidee: Die Konzeptentwicklung wird im Rahmen eines Seminars begleitend und in drei Teilkonzepten an drei Meilensteinen (September, November, Januar) vor Lehrenden und Mitstudierenden verteidigt.

 

1. Proposal: Problemstellung, Forschungsfrage, Stand der Forschung, empirische Projektidee

2. Table of Content and Literature Review: Detaillierte Gliederung, Rechercheplan, vorläufige Literaturliste, davon sind 5-10 Werke in Bezug auf deren Beitrag zum Forschungsziel zu analysieren

3. Empirical Research Design: Beschreibung des Forschungsdesigns inkl. Stichprobenverfahren, Erhebungsinstrumente, Methodenliteratur.

 

Die Gewichtung der drei Meilensteine für die Gesamtnote ist jeweils rund ein Drittel. Zusammen bilden die drei Teile eine solide Basis der Masterarbeit mit einem Umfang von rund 25 Seiten. Die Co-Supervision beinhaltet für jede/n Stipendiaten/in einen „main supervisor“ von der Heimatinstitution, sowie einen „co-supervisor“ von der Partnerinstitution. Das Team für die ersten beiden Kohorten bestand aus einer Professorin auf Seite der FH Burgenland und zwei Professorinnen an der Ilia State University. Die Lernumgebung wurde auf der FH Burgenland Lernplattform Moodle so gestaltet, dass die ISU-SupervisorInnen Zugriff als LektorInnen haben und alle Aufgabenstellungen, Lehrunterlagen und Abgaben der Studierenden bearbeiten können. Auch die ISU-Studierenden wurden dem Kurs hinzugefügt. Jeder Meilenstein wird in drei Schritten bearbeitet, zwischen denen jeweils zwei Wochen liegen:

 

• Entwurf Abgabe (Studierende) – Lesen und Fragen / Feedback vorbereiten (SupervisorInnen)

• Live-Webinar mit Studierenden und (Co-)SupervisorInnen. Studierende präsentieren ihre Arbeit. Peer-Feedback, Diskussion, mündliches Feedback durch die Lehrenden. Zugleich schriftliches Feedback mit detaillierten Kommentaren an die Studierenden via Moodle von Supervisorin und Co-Supervisorin (nicht von anderen Studierenden).

• Überarbeitung und Abgabe Endversion (Studierende) – Bewertung (SupervisorInnen).

 

Während des gesamten Semesters können Studierende auf Datenbanken beider Hochschulen zugreifen, welche speziell in den Entwurfphasen genutzt wurden. Die Lehrmaterialien bestanden je Meilenstein aus Arbeitsvorlagen, Folienskripten, Checklisten für den Selbsttest, eBooks und Best-Practice-Beispielen, die jeweils auf Deutsch und Englisch verfügbar sind. Als Zusatzmaterial wurde ein intern erstellter APA Zitationskurs in Moodle angeboten. Die Live-Webinare wurden mit einer Zeitverschiebung von 2-3 Stunden (je nach Sommer- oder Winterzeit) über einen Online-Raum von Cisco WebEx abgehalten, der Ton- und Kameraübertragung sowie das Teilen des Bildschirms ermöglicht. Die Termine dafür werden bereits im 2. Semester geplant und mit den Stundenplänen der Studierenden an der ISU und deren Arbeitszeiten abgestimmt.

Im Live-Webinar selbst kommt der Moderation eine hohe Bedeutung zu: Innerhalb von dreieinhalb Stunden sollen zehn Studierende ihre Arbeiten präsentieren und Feedback erhalten, um sie für die Endversion zu verbessern. Die österreichische Supervisorin schafft zu Beginn als Moderatorin den Rahmen und stellt die jeweils passenden Peer-Feedback-Tools vor (Beispiele: Advocatus diaboli-Technik, drei positive Merkmale nennen, Verständnisfragen im Chatfenster diskutieren). Dann werden typische Fehler und wichtige Tipps (z.B.: bei Zitation, Formulierung der Forschungsfrage) für alle anhand von anonymisierten Beispielen aus den Arbeiten erläutert, um kollektives Lernen zu ermöglichen. Diese wurden im Vorfeld von allen SupervisorInnen gesammelt und abgestimmt. Anschließend folgen die Studierenden-Coachings als Abfolge von Präsentation, Peer-Feedback durch Wortmeldung oder Kommentare im Chat-Fenster, und Feedback von main supervisor und co-supervisor. Das detaillierte Feedback der SupervisorInnen zu jeder Arbeit wurde zusätzlich auf Moodle als kommentiertes Dokument bereitgestellt. In der Bewertungsphase werden die Endversionen zu je 50% von beiden SupervisorInnen beurteilt. Die Gesamtnote für die Lehrveranstaltung ist somit ein Durchschnitt der Individualbeurteilung. Im Vergleich zur ersten Kohorte konnte ein Angleichungseffekt der BeurteilerInnen festgestellt werden, welchen man auf die Harmonisierung der Standards und die Entwicklung gemeinschaftlicher Lehrunterlagen zurückführen kann.

 

Die Verteidigung wissenschaftlicher Forschungsvorhaben gegenüber zwei gleichberechtigten BetreuerInnen konfrontiert die Studierenden durchaus mit Auffassungsdifferenzen, die von den StipendiatInnen kritische Reflexion und die Vertretung eines eigenen Standpunktes verlangen. Auf diese Weise wird inhärent die wissenschaftliche Diskursfähigkeit gefördert, und das Forschungsvorhaben muss in internationale Kontexte eingebunden werden. Die Studierenden beider Hochschulen werden durch die internationalen Lehrenden auch mit unterschiedlichen Wissenschaftskulturen vertraut gemacht. Das gemischte Seminar aus FHB- und ISU-Studierenden soll ebenfalls der Förderung der interkulturellen Kompetenz dienen. Peer-Feedbacks werden so gestaltet, dass jeweils eine/ein FHB-Studentin/Studentin einer/einem ISU-Studentin/Studenten eine Rückmeldung gibt.

 

Übergang zum Schreiben der Masterarbeit in Individualbetreuung

 

Das Seminar zur Masterarbeit im 3. Semester ist als institutioneller Anker konzipiert, um den Studierenden ein Fundament für das Schreibprojekt Masterarbeit zu geben. Das Co-Supervisionssystem endet mit der Beurteilung der Leistungserbringung des Seminars. Das eigentliche Verfassen der Masterarbeit beginnt an der Ilia State University im 4. Semester mit der Zuteilung einer Fachbetreuerin. An der FH Burgenland werden bereits in der Mitte des 3. Semesters auf Basis der Proposals Lehraufträge vergeben. Somit läuft die Betreuung im Rahmen des Seminars noch etwa drei Monate parallel zum Schreibprozess, bis die Studierenden schließlich im 4. Semester die Arbeit unter Individualbetreuung fertigstellen und nach Approbation zur abschließenden kommissionellen Prüfung antreten. ISU und FHB binden jeweils die SupervisorInnen der Partnerinstitution zu einem gewissen Teil in die Urteilsfindung betreffend die Masterarbeit und/oder deren Verteidigung mit ein. Dies wird unterschiedlich gehandhabt: Zum einen werden Co-Gutachten für die Masterarbeit erstellt (FHB für ISU), zum anderen sind SupervisorInnen in die Masterprüfung via Online-Raum live eingebunden und stellen auch Fragen zur Masterarbeit (ISU für FHB). Durch diese Maßnahme wurde ein weiterer Mechanismus der Qualitätssicherung geschaffen, der die im 3. Semester erarbeiteten Standards überprüft.

 

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Studierenden in den drei Semestern bestmöglich auf das Schreiben der Masterarbeit vorbereitet werden sollen. Daher wird während der Präsenz- und Onlinephasen mit verschiedenen Arten von Feedback und Settings gearbeitet. Um gezielt Rückmeldungen geben zu können, wird verstärkt in sehr kleinen Gruppen (5-10 Studierende) bzw. mit Einzelcoachings gearbeitet. Während der Online-Coachings im 3. Semester arbeiten die Lehrenden mit einem Methoden-Mix aus Peer-Feedback, Einzelfeedback (schriftlich und mündlich) sowie weiteren individuellen Coaching-Terminen bei Bedarf.

Ist das Konzept auf andere Lehrveranstaltungen bzw. Lehrsituationen übertragbar? Wird das Konzept längerfristig eingesetzt und weiterentwickelt?

Das Konzept wird laufend evaluiert und weiterentwickelt. Nach dem ersten Jahr wurde die gemeinsame Lehrplattform Moodle genutzt, um Studierenden und Lehrenden die Möglichkeit zu geben, direkt auf alle Unterlagen zuzugreifen und Beurteilungen gleich direkt online zu machen. Auch eine Schulung des Videoconferencing-Tools Cisco Webex wurde für ISU-Lehrende und Studierende angeboten. Das Double Degree ist langfristig ausgerichtet, daher wird auch das bestehende Projekt längerfristig eingesetzt und regelmäßig weiterentwickelt. Da der Betreuungsprozess bzw. Erstellungsprozess von Masterarbeiten von mehreren Studiengängen der FH Burgenland eingesetzt wird, können auch studiengangsübergreifend Lernpotentiale entstehen. Da Internationalisierung ein integraler Bestandteil der Strategie der FH Burgenland ist und weitere Double Degrees in Planung sind, kann dieser Prozess auch bei diesen umgesetzt werden.

Ist die Akzeptanz des Projekts gegeben? Welche Evidenzen (z.B. Evaluierungsergebnisse) gibt es hierfür?

Die Evaluierung der Lehrveranstaltung zeigt sehr gute Ergebnisse und große Akzeptanz seitens der Studierenden. Die regelmäßige und intensive Unterstützung seitens FHB und ISU-Lehrenden wird hervorgehoben und gelobt. Auszüge aus dem Feedback: “Your feedback was always very detailed and useful for me. You were assessing me very fairly, which is why I am very grateful.” – “Written feedback appeared really helpful for me.” – “Pleased with everything. The lecturers’ teaching was well organized which helped me to accept the new knowledge.”

Positionierung des Lehrangebots

Master, 2.-4. Semester

Weiterführende Information


Das Beispiel wurde für den Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre 2020 nominiert.