Die Lechler-Manuskripte im Notenarchiv von Stift Kremsmünster als Primärquelle der Aufführungspraxis einer „Neuen Musik“ des 17. Jahrhunderts im zentralösterreichischen Raum. Ein praxisorientiertes Forschungsprojekt.

Umgesetztes Projekt

Ziele

DIE LECHLER-MANUSKRIPTE L 13 - L 14 IM NOTENARCHIV DES STIFTS KREMSMÜNSTER.

ENTSTEHUNG UND MATERIALSTAND.

ERSTE BEOBACHTUNGEN UND FRAGESTELLUNGEN ZU MÖGLICHEN FORSCHUNGSINHALTEN.

 

 

Unter den Inventarnummern L 12, L 13 und L 14 verwahrt das Notenarchiv des Stifts Kremsmünster auf 763 Folios Niederschriften von 281 Werken sakraler Musik in Partiturform, die zwischen den Jahren 1633 bis 1649 vom Regens Chori des Stifts Benedikt Lechler und seinem Gehilfen Ignaz Eisnetzhammer angelegt wurden. Die Besetzungen reichen von 2 stimmigen Vesper-Antiphonen bis zu 15 stimmigen, mehrchörigen Vertonungen des Ordinarium Missae.

Die Entstehungsorte dieser Kompositionen weisen von Italien ausgehend, zunächst in das Stift Kremsmünster selbst über die Dommusik in Salzburg bis in die Kaiserlichen Hofkapellen von Graz und Wien.

In ihre heute anzutreffende Form als Konvolute in Buchform wurden die ursprünglich einzelnen Papierbögen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gebracht. Dabei wurde die originale Foliierung weitgehend zerstört und durch zwei nicht übereinstimmende Paginierungen ersetzt.

Auch wurden die originalen Inhaltsverzeichnisse anlässlich der Bindung händisch ergänzt.

 

Ungewöhnlich präzise erfolgt die Angabe der zur Aufführung der Werke erforderlichen Besetzungen vokaler wie instrumentaler Kräfte, indem für jede an der Ausführung einer Komposition beteiligten Stimme ein Einzelsystem vorgesehen ist.

Dies ermöglicht erstmalig detaillierte Beobachtungen zu regional unterschiedlichen Traditionen entsprechenden Besetzungsprinzipien in dieser Zeit. In diesem Kontext finden sich weiters sehr genaue und noch zu erforschende instrumentale Terminologien, die auch einen möglichen Wandel einer instrumentalen Ästhetik indizieren könnten, wie er für die Vokalästhetik der Zeit zeitgleich nachweisbar ist.

Zahlreiche Rasuren in den Manuskripten legen zudem die Vermutung nahe, daß sich, zum aus dem ursprünglich aus Stimmbüchern extrahierten Text, weitere, meist einem Diminutionskontext entstammenden, Informationen in die Niederschriften mit einbezogen wurden.

Zum Zeitpunkt der Niederschriften ist in der römisch katholischen Kirche ein tief greifender Wechsel zur Funktion der Sakralmusik in der Liturgie manifest. Er findet seinen Niederschlag, ausgehend vom Konzil von Trient und dem dort erlassenen Caeremoniale Romanum von 1596, in den Liturgiereformen unter Erzbischof Paris Lodron in Salzburg und im Liber Caeremonialis Cremiphanensis Monasterii von 1643 aus dem Stift selbst, welche zeitgleich mit den Niederschriften erfolgten.

Darüber hinaus dokumentieren die in den Partituren niedergeschriebenen Werke eindrücklich den musikhistorisch bedeutsamen Wandel von der bis zu diesem Zeitpunkt vorherrschenden Vokalpolyphonie zur neuen „seconda prattica“ im 17. Jahrhundert.

 

Der in Stift Kremsmünster bis heute erhaltene reiche Materialstand an weiteren zeitgenössischen Musikalien, Musikinstrumenten (heute zum Teil in den Beständen des Oberösterreichischen Landesmuseum in Linz) und zahlreichen weitere Archivalien zur Musikausübung, legt ein, auch für die Aufführungspraxis sinnvolles, systematisches Vorgehen des Forschungsvorhabens, von diesem Ort ausgehend, nahe.

Abschließend sei noch darauf verwiesen, daß der überwiegende Teil des in den Partituren der Lechler-Manuskripte erhaltenen Repertoires als unikal anzusehen ist, also nur in Ausnahmefällen in Parallelüberlieferung vorzuliegen scheint.

Kurzzusammenfassung

Das Institut für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz beschäftigte sich anderthalb Jahre lang mit den Lechler Manuskripten aus Stift Kremsmünster (1633-1649) und nahm dabei konkrete Themen unter die Lupe:

die Entstehung und Bedeutung der Manuskripte,

Kontext des regionalen und internationalen Bezugs,

aufführungspraktische Hinweise zur Ornamentik und ihre Umsetzung,

Untersuchungen an Instrumentalensemblebildungen wie in der Partitur vorgegeben,

Bezugnahme des erhaltenen Instrumentariums in Stift Kremsmünster und im Linzer Landesmuseum.

Die Auseinandersetzung beinhaltete Vorträge, Exkursionen, Edierungsarbeit im Rahmen des Studiums und Workshops mit namhaften Gästen an ausgewählten Werken aus den Manuskripten, ein Gesprächskonzert, eine lithurgische Umrahmung und ein Symposium.

 

Die Fragestellungen unserer Arbeit waren zunächst sehr praxisbezogen (die Manuskripte selber und das Edieren der Notation, Lechlers Hinweise zur Ensemblebildungen, die vorhandenen Instrumente in der Linzer Sammlung, Gesangstechniken und Verzierungspraktiken des frühen 17. Jahrhunderts usw.). Mit dem Symposium erhofften wir uns eine Vertiefung dieser Materie, aus der Sicht der Wissenschaft und der Praxis, und das Definieren von weiteren Forschungsthemen die sich aus unserer Arbeit ergaben.

Summary

The Institute for Early Music and Performance Pracitice at the Anton Bruckner Privatuniversität Linz has been dedicated now for one and a half years to a research project concerning the so-called Lechler Manuscripts (1633-1649) from the Abbey in Kremsmünster, Upper Austria. Specific topics were prioritized:

 

the origin and meaning of the manuscripts

their meaning in a regional and international context

the performance practice of some included written-out ornamentation

reflexions on the specific instrumentation of ensembles as indicated in the score

reference to the surviving instruments in the Abbey of Kremsmünster and the instrument collection of the instrument museum in Linz Castle.

During this project our work included lectures, excursions, editing as part of the course, workshops with experts, a concert and lithurgical contribution at the Abbey and a symposium.

 

Our survey of the object was first of all practical (the manuscripts themselves, edition of selected works, Lechler's indications about the instrumentation, the actual instruments in the collections in Kremsmünster and Linz, vocal technique und ornamentation during the early 17th century etc). With the symposium we hoped to reach a deeper understanding of the material from a point of view of both musicologists and performers. Defining consequent topics for further research was another result.

Nähere Beschreibung

Im Jänner 2018 stellte das Institut für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis an der ABPU folgenden Antrag auf eine Förderung für ein künstlerisch-wissenschaftliches Forschungsprojekt:

 

Die Lechler-Manuskripte im Notenarchiv von Stift Kremsmünster als Primärquelle der Aufführungspraxis einer „Neuen Musik“ des 17. Jahrhunderts im zentralösterreichischen Raum.

 

Das Notenarchiv des Stifts Kremsmünster verwahrt insgesamt 6 Konvolute von 327 zeitgenössischen Partiturniederschriften mit überwiegend Sakralmusik aus dem Zeitraum von 1633 bis 1703 aus Rom, Oberitalien, dem Umfeld der kaiserlichen Hofkapellen in Graz und Wien und der Dommusik in Salzburg. Dieser „Basis“-Bestand wird ergänzt durch weitere bedeutende aufführungspraktische wie musiktheoretische Traktate aus demselben Zeitraum. Dies ermöglicht umfassende aufführungspraktische Recherchen auf folgenden Gebieten:

 

Vokale und instrumentale Ensemblebildung auch im regionalen Kontext.

 

1) Detaillierte Hinweise zum regionalen Einsatz der Instrumente im Basso- Continuo-Apparat. In weiteren Faszikeln finden sich konkrete Anweisung der Realisierung eines Basso-Continuo Parts für Tasten- und Zupfinstrumente.

2) Präzise Angaben zur vokalen und instrumentalen Diminutionspraxis.

Diese werden in einzelnen, zeitgenössischen Faszikeln aus dem Notenarchiv detailliert behandelt und bilden gemeinsam mit den Partituren erweiterndes didaktisches Material mit diminuierenden Solomonodien für Sopran und Bass.

Dieser ungewöhnlich umfangreiche Materialstand an primärem Quellenmaterial bedarf zunächst einer aufführungspraktisch orientierten, editorischen Erfassung. Zielvorgabe hierbei sollte die Erstellung eines historisch korrekten Aufführungsmaterials sein, das eine praktische Erarbeitung der in den Partituren niedergelegten Erkenntnisse in projektorientierter Ensemblearbeit ermöglicht. Aufgrund der Fülle des vorliegenden Materials erscheint eine sukzessive Erarbeitung desForschungskomplexes geboten. Diese könnte mit den in den Manuskripten niedergelegten Werken des bedeutenden Regens Chori aus Kremsmünster Benedikt Lechler beginnen, welche sich hauptsächlich in den Manuskripten L13 und L14 befinden.

 

STAND DER FORSCHUNG

Eine musikhistorische Aufarbeitung der Kremsmünsterer Bestände setzte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein. Die Lechler-Manuskripte im Notenarchiv von Stift Kremsmünster erfuhren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts besondere Aufmerksamkeit insbesondere durch den damaligen Regens Chori des Stifts, Pater Altman Kellner. Nach dessen eingehender Beschäftigung mit den Handschriften Anfang der 1930er Jahre fanden sie nur noch kursorische Betrachtung im Rahmen seiner „Musikgeschichte des Stiftes Kremsmünster“ . Altman Kellner konnte auch die drei Schreiber der Manuskripte als Konventualen des Stifts identifizieren und eine entsprechende zeitliche Zuordnung der Entstehungszeiten der Konvolute für die Jahre ab 1633 bis zum Jahr 1703 vornehmen. Rudolf Flotzinger wies verschiedentlich auf die Quellengruppe hin , eine systematische Untersuchung ging über eine Katalogisierung der einzelnen Stücke für RISM jedoch nicht hinaus. Dieser Forschungsstand hat bis heute im Wesentlichen seine Gültigkeit behalten. Untersuchungen im Rahmen eines Habilitationsverfahrens blieben unveröffentlicht. In den Jahren 2007 bis 2011 fertigte Peter Adler/Wasserburg Exzerpte der Manuskripte L 11 bis L 15 in einer Edition zum Gesamtwerk des Salzburger Hofkapellmeisters Abraham Megerle (1607 – 1680) an, die jedoch keinen akademischen Standards genügt. Mögliche Einzeluntersuchungen zu Details aus den Manuskripten sind möglicherweise zwischenzeitlich erfolgt, blieben jedoch unpubliziert.

 

METHODEN

Bedingt durch die Situation, in den Lechler-Manuskripten unmittelbare, zeitgenössische Quellen zur Musikpraxis des 17. Jahrhunderts anzutreffen, ergibt sich als möglicher methodologischer Ansatz:

1) Das Zur Verfügung Stellen (auch als musikpraktische Edition ) und Auswertung der Quellen mit dem Ziel einer aufführungspraktischen Realisierung des vorhandenen Materials (im Rahmen von Bibliotheks-Arbeitstagen in Stift Kremsmünster und Symposien an der ABPU)

a) Praxis-orientierte Erarbeitung der Inhalte von Primärquellen (Lehrwerken).

b) Spielpraktische Erprobung der in den Partiturkonvoluten vorgefundenen Anforderungen, sowohl in Einzellektionen, wie auch in Aufführungsversuchen im Ensemblekontext. Dies betrifft Vokal- wie Instrumentalensembles gleichermaßen und legt die Einrichtung eines auf die Musik dieses Zeitraumes spezialisierten, institutseigenen Ensembles nahe. (Workshoptage)

c) Organologische Erprobung vorgefundener, wie konkreter instrumentaler

Gegebenheiten (bzgl.: Ensemblebildung, Instrumente der Continuogruppe,

Stimmton, Temperierungssysteme etc.) in der Spielpraxis (Gesprächskonzert)

Die Musikinstrumentensammlung des Oberösterreichischen Landesmuseums verwahrt bedeutenden Teile des ursprünglich aus Stift Kremsmünster stammenden Instrumentariums. Dies betrifft vor allem auch Instrumente aus dem Zeitraum der Entstehung der Lechler-Manuskripte und erlaubt deshalb sehr präzise Rückschlüsse auf das an diesem Ort verwendete Instrumentarium und seine Eigenarten.

Daraus wären in Folge gegebenenfalls abzuleiten:

Interpretationsansätze und spieltechnisch relevante Auslegung des vorliegenden Notentextes mit dem Ziel der Erarbeitung regional unterschiedlicher Aufführungstraditionen. Sie könnte zu einer erheblichen

Erweiterung der derzeit in der Historisch Informierten Praxis gültigen Aufführungscodifizierung dieses Zeitraumes führen und eine dringend gebotene Differenzierung hinsichtlich regionaler Aufführungskonventionen ermöglichen.

 

VERMITTLUNG DER ERGEBNISSE

1) Durch die Erstellung einer wissenschaftlichen Standards genügenden Edition der zentralen Partiturkonvolute L 11 – L 15 würden der Wissenschaft sehr bedeutende unmittelbare Quellenwerke eine der zentralen Umbruchszeit der Musikgeschichte auch in einem verstärkt regional verankerten Kontext zur weiteren Forschung zur Verfügung gestellt werden. Editionsarbeiten im Rahmen vom MA-Arbeiten und in weiterer Folge als Gegenstand für vertiefende Promotionsstudien bieten sich an. In diesem Pilotprojekt wurden ausgewählten Werke im Rahmen der LV Notationskunde ediert und mit einem kritischein Bericht versehen.

2) Die aufführungspraktische Erarbeitung der in diesen Manuskripten vermittelten Erkenntnisse wurde über Konzerte mit Lehrenden und Studierenden der ABPU der Öffentlichkeit vorgestellt. Gesprächskonzerte an der ABPU und Aufführungen im liturgischen Rahmen des Stiftes Kremsmünster bildeten hierzu den Rahmen.

3) Ein wissenschaftliches Symposium unter Einbeziehung internationaler Forscher und ausübender Musikschaffender gab diesem bislang in der Musikpraxis vernachlässigten Forschungsgegenstand wesentliche neue Impulse. Themenbereiche des Symposiums:

 

a) Entstehung und Materialstand. Erste Beobachtungen und daraus sich ergebende Fragestellungen zu möglichen Forschungsinhalten.

b) "Es kunt im Himmel nit scheener oder lustiger sein"

Musikpflege und mehrchöriges Musizieren am Dom und Hof zu Salzburg unter der Regierung von Erzbischof Paris Lodron (1619 bis 1653)

c) Das „Magnificat S. Agapitus a 13“ in L 14.

Eine Fallstudie zur Vesperliturgie in Stift Kremsmünster zur Zeit des Regens Chori Benedikt Lechler.

d) Vom Wandel einer "Notationskonvention". Grundprinzipien und Fragestellungen

e) „CHIARO.FERMO.SOAVE.“

Überlegungen zum Gebrauch der Singstimme in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts.

f) „Maniere“ zur Zeit der Lechler Manuskripte und die damit verbundenen technischen Herausforderungen für den heutigen Sänger

g) Ensemblebildungen bei Blasinstrumenten im liturgischen Kontext von Sakralmusik um 1600. Geschichte eines Wandels

h)Von Geigen-Spiel und Streicherbesetzungen in Stift Kremsmünster vor und zur Zeit Benedikt Lechlers.

Eine Annäherung in Theorie und Praxis

i) „auff allerley Instrumente zu gebrauchen“

Ensemblebildung im frühen 17. Jahrhundert aus organologischer Perspektive.

j) The Carlo G Manuscript

 

Eine Reflexion und Dokumentation über die Aktualität der aufführungspraktischen Ergebnisse bezüglich Instrumentarium und Diminutionspraxis und weitere Forschungsthemen die sich in diesem Jahr ergaben, wurden verschriftlicht.

 

.

 

Bibliographie

 

 

I. Partielle Edition

 

Adler, Peter. Ausgewählte Werke aus Partiturhandschriften um 1633 – 1650. Edling, 2010ff

 

 

II. Einzeluntersuchungen

 

1. Huemer, Georg OSB: Die Pflege der Musik im Stifte Kremsmünster. Wels 1877

2. Kellner, Altman OSB: Musikgeschichte des Stiftes Kremsmünster. Kassel 1956

3. Kellner, Altman OSB: P. Benedikt Lechler. Ein Meister der Musik aus der Zeit des

Dreißigjährigen Krieges. In: Acta Musicologica III, 1936

4. Kellner, Altman OSB. P. Benedikt Lechler. Seine Tätigkeit als Komponist und Leiter der Stiftsmusik von Kremsmünster. Diss. Uni Wien, 1931

5. Flotzinger, Rudolf: Eine Quelle italienischer Frühmonodie in Österreich.

Wien, 1966

6. Flotzinger, Rudolf : Die kirchliche Monodie um die Wende des 16./17.

Jahrhunderts. In: Geschichte der katholischen Kirchenmusik. Kassel, 1976

7. Tenhaef, Peter: Konzertante Offertorien des 17. Jahrhunderts. Habilitationsschrift Uni Greifswald, 1997

8. Weaver, Andrew: Sacred Music as Public Image for Holy Roman Empire Emperor Ferdinand III. London 2012

 

III. Lexika

 

1. Eitner, Robert: Quellen-Lexikon, Bd. 6: Eintrag: Lechler, Pater Benedict.

Leipzig, 1900

2. Blume, Friedrich, Hg: MGG/Bd. 8 Eintrag: Kellner, Altman: Lechler, Benedikt

Kassel 1960

3. Blume, F. Hg: MGG/Bd. 7 Eintrag: Kellner, Altman: Kremsmünster

Kassel, 1958

4. Sadie, Stanley, Hg.: New Grove Dictionary/ Vol. 10 Eintrag: A. Lindsey Kerwan: Lechler, Benedikt. London 1980ff

5. Sadie, Stanley, Hg.: New Groves Dictionary/ Vol. 10 Eintrag: Altman Kellner: Kremsmünster. London 1980ff

6. Roote, Deane L. Hg.: Grove Music Online Eintrag: Altman Kellner und R.N. Freeman: Kremsmünster. 2001

7. Roote, Deane L. Hg.: Grove Music Online Eintrag: A. Lindsey Kerwan und Steven Saunders: Lechler, Benedikt. 2001

8. Finscher, Ludwig (Hrsg.): MGG/Bd. 10 Eintrag: Kellner, Altman: Lechler, Benedikt. Kassel 2003

9. Finscher, Ludwig (Hrsg.): MGG/Bd. 5 Eintrag: Altman Kellner und R.N. Freeman: Kremsmünster. Kassel 2003

10. Flotzinger, Rudolf.Hg.: Österreichisches Musiklexikon/Bd. 3 Eintrag: Flotzinger, Rudolf: Lechler, P. Benedikt OSB. Wien 2004

11. Flotzinger, Rudolf Hg.: Österreichisches Musiklexikon/ Bd. 3. Eintrag: Flotzinger, Rudolf: Kremsmünster. Wien 2004

Ist das Konzept auf andere Lehrveranstaltungen bzw. Lehrsituationen übertragbar? Wird das Konzept längerfristig eingesetzt und weiterentwickelt?

Ja. Das Konzept betrifft sowohl die Forschung als auch die Praxis und ist sehr vielseitig verwendbar. Im Bereich der künstlerischen Forschung sind Themen für MA-Arbeiten und PHD-Studien denkbar.

Ist die Akzeptanz des Projekts gegeben? Welche Evidenzen (z.B. Evaluierungsergebnisse) gibt es hierfür?

Ja. Eine Fortsetzung des Projekts in Zusammenarbeit mit der Kunstuniversität Graz und der Universitüt für Musik und darstellende Kunst Wien ist in Planung.

Positionierung des Lehrangebots

Das Institut für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz beschäftigte sich seit anderthalb Jahren mit den Lechler Manuskripten aus Stift Kremsmünster. Die Arbeit beinhaltete folgende Lernformate: Vorträge zum Forschungsgegenstand, Editionsarbeiten der Studierenden von ausgewählten Werken aus den Manuskripten, aufführungspraktische Workshops zu diesen Werken Exkursionen zum Archiv in Stift Kremsmünster und zur Instrumentensammlung des Schlossmuseums in Linz Ausgewählte Werke wurden zur Aufführung gebracht Symposium Das Lehrangebot richtet sich an alle Studierenden der Studienrichtungen KBA Alte Musik und KMA Alte Musik sowie Studierende, die Alte Musik als Schwerpunktstudium belegen.

Weiterführende Information


Das Beispiel wurde für den Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre 2020 nominiert.